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Aktiv gegen Spiele mit gewalttätigem Inhalt wurde bereits der Berner CVP-Nationalrat Norbert Hochreutener. Er will realistisch gestaltete und zur Gewalt aufreizende Spiele verbieten. Zu diesem Zweck hat er einen Vorstoss entworfen, wonach der Bundesrat dem Parlament einen entsprechenden Vorschlag machen soll.
Für ein Totalverbot ist auch der Solothurner SVP-Mann Roland Borer. «Wir bei der SVP sind ja liberale Geister aber hier ist ein Verbot angesagt», sagte er gegenüber der Zeitung «News». Auch von linker Seite unterstützen die Zürcher SP-Nationalrätin Chantal Galladé und der Grüne Zuger Josef Lang ein Verbot solcher Spiele.
Bereits länger aktiv ist die Pro Juventute. In ihrer von 22000 Personen unterschriebenen Petition fordert sie eine nationale Zertifizierungsstelle für sämtliche Unterhaltungmedien. Zudem soll der Jugendmedienschutz einheitlich geregelt werden.
Die bisher vor allem in Deutschland geführte Diskussion um «Killerspiele», findet nach dem Mordfall in Höngg nun auch in der Schweiz statt. Grund dafür waren stapelweise Spiele – unter anderem «Counter Strike» und «Battlefield» – die man laut dem «Sonntagsblick» beim Täter fand. (si8)