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Übersicht
Der Actionshooter «Lost Planet» beeindruckte nicht nur durch seine winterliche Atmosphäre auf einem Eisplaneten. Auch der Schwierigkeitsgrad bei den raffinierten Kämpfen gegen die auf dem Planeten wohnenden Monster konnte beeindrucken und manche Gamer zur Verzweiflung treiben. Obwohl der Planet im zweiten Teil nicht mehr von einer Schneeschicht bedeckt ist, sind die Begegnungen mit der einheimischen Fauna genau gleich herausfordernd. Wir konnten an der X10 mit Journalistenkollegen einen Teil des Game im Kooperationsmodus anspielen.
Gameplay
Als Mission sollten wir an einem Flusslauf vier Sender aktivieren. Die ersten Gegner stellten sich dabei als alte Bekannte heraus. Zum einen flogen wie schon im Vorgänger die skelettartigen Tiere durch die Luft und am Boden machten wir Bekanntschaft mit jenem Dickhäuter, der sich wie ein Igel zusammenziehen kann und danach auf den Spieler zurollt. Als Bewaffnung stand neben verschiedenen Knarren auch ein Raketenwerfer zur Verfügung, den man wie auch Munition in der Umgebung auflesen kann. Da die Patronen relativ knapp bemessen sind, kommt es selten vor, dass man die gleiche Waffe über eine längere Zeit benutzt.
Nachdem die vier Sender aktiviert wurden, stand uns schliesslich ein riesiges Ungetüm gegenüber, das mit seinen Tentakeln nach den Spielern greift. Hier gilt es, zuerst die Beine ins Visier zu nehmen, um danach den Kopf angreifen zu können. Die Strategie ist bei vielen Gegnern klar, zumal die empfindlichen Stellen – beim erwähnten Krustentier zum Beispiel der Schwanz – rot aufleuchtet.
Obwohl die Spielmechanik relativ simpel gestrickt ist – Ballern was das Zeug hält – hat auch «Lost Planet 2» seine Tücken. So gilt es besonders die Angriffsmuster der Feinde kennenzulernen und die eigene Strategie danach auszurichten. Dabei spielt vor allem die eigenen Positionierung eine wichtige Rolle – sprich sich dort aufzuhalten, wo der Gegner bestimmt nicht als nächstes zuschlägt.
Während der Kooperationskampagne besitzt jeder Spieler einen eigenen Lebensbalken. Sollte dieser auf Null sinken, kann man sich an bestimmten Punkten wiederbeleben. Allerdings geht damit ein Teil des Gruppen-Lebensbalken verloren. Sobald auch dieser komplett aufgebraucht ist, heisst es Game Over. Dank dieser Mechanik lohnt es sich noch mehr, einem in Not geratenen Teamkollegen auch aus eigenem Interesse aus der Patsche zu helfen.