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Übersicht
Bestseller-Autor Alan Wake hat seit zwei Jahren keine einzige Zeile mehr zu Papier gebracht. Im ländlichen Bright Falls versucht er sich wieder auf seinen Job zu konzentrieren. Doch während des Urlaubs läuft alles schief. Seine Freundin Alice wird entführt und eine dunkle Macht versucht sich in Form eines Poltergeists an Wake heranzumachen. Weiter findet der Schriftsteller die Seiten eines Horror-Manuskripts, von dem er sich nicht erinnern kann, es geschrieben zu haben, und dessen Zeilen Stück für Stück wahr zu werden drohen.
Gameplay
Die Entwickler zeigten während der Präsentation eine Szene vom Beginn des Spiels. Dabei soll Alan Wake in einem Diner den Schlüssel für die von ihm reservierte Hütte bei einem gewissen Mr. Stucky abholen. Bereits hier wird klar, dass das Game nicht nur satte Action beinhaltet, sondern auch viele Adventure-Elemente. So entpuppt sich Serviertochter Rose als ein grosser Fan des Schriftstellers, was soweit führt, dass sogar ein Alter-Ego aus Pappe im Restaurant sein Dasein fristet.
Während sich Alan seinen Weg durchs Hinterzimmer sucht, wird er auch von Gästen angesprochen. Dabei möchte zum Beispiel ein verwundeter Kriegsveteran, dass der Autor einen Song für ihn auf der Jukebox wählt – was sich dann im Spiel auch tatsächlich machen lässt. Kurzum: Die Story ist mit für ein Action-Adventure ungewöhnlich vielen Gesprächen inszeniert. Auch die ihn begleitenden Figuren – darunter sein Agent Barry Wheeler oder die Polizeichefin Sarah – haben immer einen flotten Spruch auf den Lippen
Das Spiel ist wie eine Serie in verschiedene Episoden unterteilt, die wie etwa in «Lost» mit einer Zusammenfassung inklusive «Bisher bei Alan Wake…» beginnt und mit einem Cliffhanger endet. Auch sonst hat man sich viele Stilmittel dem TV oder dem Kino abgeschaut. So werden besonders spektakuläre Kampfszenen in Zeitlupe gezeigt.
Da sich die dunkle Macht vor Licht fürchtet zeigt sie sich nur in der Nacht und lässt sich am effektivsten mit einer Taschenlampe oder Leuchtpistolen bekämpfen. Abgesehen von den ungewöhnlichen Waffen spielt sich das Game aber wie ein normaler Shooter. Mit der Taschenlampe lassen sich auch in Leuchtschrift geschriebene Hinweise in der Umgebung erkennen. Auch sonst zeigt das Spiel immer das aktuelle Missionsziel an. Gross verirren dürfte man sich in der Umgebung von Bright Falls also kaum.
Technik
Trotz seiner langen Entwicklungszeit sieht «Alan Wake» immer noch toll aus. Besonders die Kämpfe mit vielen Effekten wie etwa dem Funkenregen nach dem Abfeuern einer Leuchtpistole lassen grafisch keine Wünsche übrig. Aber auch die Umgebungen und die Charakteranimationen vermögen sowohl bei Tageslicht als auch im Dunkeln zu überzeugen.