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Übersicht
Mit «Halo – Reach» geht die erfolgreiche Shooter-Reihe von Microsoft voraussichtlich ab September in die nächsten Runde. Das Game ist ein Prequel zur Masterchief-Trilogie und handelt vom Planeten Reach, der Heimat des menschlichen Spartaner-Programms und dem letzten Vorposten im Kampf gegen die feindlichen Covenants. Neben einer umfangreichen Einzelspieler-Kampagne hat das Spiel viele Multiplayer-Modi zu bieten. Um diese zu testen, startet ab 3. Mai die öffentliche Beta-Phase, an der sämtliche Besitzer von «Halo 3 – ODST» teilnehmen können. Wir haben bereits vorab einige Partien im Multiplayer-Modus gespielt.
Gameplay
Eine der wichtigsten Neuerungen springt einem bereits zu Beginn ins Auge. Egal ob man auf Seiten der Elites oder der Spartaner in den Kampf zieht, hat nun jede Seite sogenannte Rüstungs-Fähigkeiten. So können die Kämpfer ein schnelles Ausweichmanöver einleiten, einen kurzen Sprint hinlegen, mit einem Jetpack durch die Luft fliegen, sich selber unsichtbar machen, oder die Schilde von umstehenden gegnerischen Spielern ausschalten. Jede dieser Fähigkeiten ist zusammen mit der Startwaffe einer Art Klasse zugeordnet, die sich aber bei jeder automatischen Wiederbelebung auswählen lässt.
Auch einige neue Game-Modi haben es ins Spiel geschafft. Bei «Generator Defense» müssen die Spartaner drei Generatoren verteidigen, während sie die Elites erobern müssen. Bei «Swordbase» gilt es, vier zufällig auf der Karte platzierte Flaggen in die eigene Basis zurückzutragen – und dort für einige Zeit mit ihnen zu überleben. Bei der mehrstufigen «Invasion» muss eine Seite mehrere Aufgaben erfüllen, während die andere Seite versucht, dies zu verhindern.
Der spassigste Modus war «Headhunter». Bei jedem gefallenen Spieler springt ein Schädel heraus, den man einsammeln und abgeben kann. Dabei ist es effektiver, möglichst viele davon einzusammeln, um das Punktekonto auf einen Schlag massiv zu vermehren. Allerdings sehen die anderen Spieler wer gerade wie viele Schädel herumträgt. Leuchtet bei jemandem zum Beispiel eine sechs auf, wirkt er wie ein rotes Tuch für die Gegner.
Neu lassen sich nun weitere Optionen festlegen, um die richtigen Mitspieler zu finden. So kann man zum Beispiel nach Partien mit nur deutschsprachigen Spielern suchen. Oder man sucht nach einem Gefecht, bei dem die anderen Spieler ebenfalls über eine hohe Internetverbindungs-Geschwindigkeit verfügen. Zudem kann man nun Stimmen abgeben, welche Map und welcher Modi man spielen möchte – worauf dann auf die Mehrheit Rücksicht genommen wird.
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