«Mortal Kombat X» angespielt Blutig und trotzdem well done

Die zehnte Ausgabe der langlebigen Beat’em-up-Reihe «Mortal Kombat» hat das Zeug, auch eine der besten zu werden. Dies liegt unter anderem an der besseren Hardware, die optisch opulente und flüssiger animierte Gefechte zulässt.

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Darum gehts
Nach dem Superhelden-Abstecher «Injustice – Gods Among Us» kehren die Netherrealm Studios um Mastermind Ed Boon zurück zu ihrer absoluten Kernkompetenz: «Mortal Kombat X» ist der zehnte Teil der Reihe, die im Jahr 1992 in nordamerikanischen Spielhallen ihren Einstand feierte. Trotzdem hat der «DC Universe»-Prügler seine Spuren auch im neuen Game hinterlassen. Dieses besitzt nun ebenfalls einen umfangreichen Story-Modus, der wie zuvor die verschiedenen Prügeleien mit Zwischensequenzen verbindet, was zu einer Art mehrstündigem interaktivem Film führt. Dieser spielt 25 Jahre nach der letzten Ausgabe, wobei unter anderem in Flashbacks zu sehen ist, was die einzelnen Figuren in der Zwischenzeit getrieben haben.

So spielts sich
An einem Event in London haben wir das erste Kapitel der Story angespielt. Dabei warten viele bekannte und neue Figuren auf ihren Einsatz. Viele der Fighter haben Familienzuwachs erhalten: Cassie Cage ist die Tochter von Johnny Cage und Sonya Blade, Jacqui Briggs der Nachwuchs von Jack Briggs und Kung Jin der Cousin von Kung Lao. In der Story selbst übernimmt man zunächst Johnny Cage, der es in einem abstürzenden Helikopter mit Scorpion und Sub Zero zu tun bekommt. Logisch, dass es hier nicht nur zu heissen Kämpfen, sondern auch zu völlig übertriebenen Actionszenen kommt.

Zusätzlich hat das Spiel massig Fortschritte in der Inszenierung gemacht. Die Bewegungen der Kämpfer wirken flüssiger und weniger abrupt als in früheren Ausgaben. Kommt dazu, dass auch die Hintergründe der Arenen sehr dynamisch gestaltet sind, egal ob Wellen an einen Steg schlagen oder die heftigen Prügeleien in einem Schneesturm über die Bühne gehen.

Neu besitzt jeder Kämpfer drei verschiedene Stile mit unterschiedlichen Manövern. Vor dem Kampf muss man sich für einen davon entscheiden. Je nach Gegner besitzt die eine oder andere Variante ihre Vorteile. Zudem gibt es in den Arenen interaktive Elemente, mit deren Hilfe die Kämpfer ihre Kontrahenten überspringen oder ihnen eine Spezialattacke verpassen. Wie im letzten Spiel füllt sich eine Anzeige, mit der man dem Gegenüber eine besonders harte X-Ray-Attacke reinbrettern kann. Und natürlich fehlt auch das Markenzeichen der Reihe nicht: Mit sogenannten Fatalitys lassen sich die Feinde zum Schluss wieder in ihre Einzelteile zerlegen.

Ebenfalls typisch für die Serie ist der Fokus auf das ganze Drumherum: So gibt es bei «Mortal Kombat X» wieder Türme zu erklimmen, wobei für jedes Stockwerk ein Kampf auf dem Programm steht. Dank Online-Vebindung können die Aufgaben in einzelnen Gebäuden nun täglich oder sogar stündlich wechseln. Zudem können sich die Spieler für eine von fünf Fraktionen entscheiden und für diese Punkte sammeln. Wer Ende Woche bei der Gewinner-Gruppe ist, erhält zum Beispiel einen speziellen Schluss-Angriff als Belohnung.

Publiziert am 19.03.2015 | Aktualisiert am 19.03.2015

Fazit

Die «Mortal Kombat»-Reihe bleibt sich auch in der Jubiläums-Ausgabe selber treu. Nach wie vor ist das Beat’em-up sehr einsteigerfreundlich und nimmt sich mit den völlig überzeichneten Figuren und der absurd brutalen Inszenierung zu keiner Zeit ernst. Dank den flüssigeren Charakter-Animationen und den unzähligen Modi hat das Spiel aber klar das Potenzial, seine Vorgänger und auch «Injustice – Gods Among» zu übertreffen. Erscheinen soll «Mortal Kombat X» am 14. April 2015 für PC, PS4 und Xbox One sowie später auch noch für PS3 und Xbox 360.

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