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Übersicht
Abgesehen von einem Spielfilm mit Timothy Olyphant in der Hauptrolle war es in den letzten sechs Jahren ruhig um den berühmtesten Auftragskiller der Spielgeschichte. Doch nun kehrt Agent 47 zurück. Und wieder soll er im Auftrag der mysteriösen Agency verschiedene Leute um die Ecke bringen. Doch diesmal bekommt er zu Beginn eine ganz speziellen Mission zugeteilt. Er soll seine ehemalige Kontaktperson zur Agency, Diana Burnwood, aus dem Verkehr ziehen. Doch als sie stirbt, merkt er, dass sein Auftraggeber ihn betrogen hat. Diana kann dem Killer noch einen Wunsch mit auf den Weg geben: Er solle ein Mädchen namens Victoria suchen.

Gameplay
Wir konnten die zweite Mission des Spiels mit dem Namen «The King of Chinatown» anspielen. Dort muss der Held den Gang-Anführer King ausschalten. Doch bereits als er das Ziel in einer riesigen Menschenmenge ausmacht, wird klar, dass eine Schiesserei hier nicht in Frage kommt. So wird der Verbrecher von korrupten Polizisten bewacht, was den direkten Zugriff verhindert.

Schaut man sich etwas um, entdeckt man zum Beispiel den teuren Luxusschlitten des Kings – wobei auch hier ein Polizist sein Auge drauf hat. Dieser lässt sich allerdings schnell mit einem Würgegriff von hinten ausschalten. Dabei hat man die Wahl, ob man den Gegner nur schlafen legen will oder ihm gleich das Genick bricht. Mit einem ebenfalls vom Polizisten bewachten Sprengstoff lässt sich hier eine Autobombe mit Fernzünder basteln. Noch kurz den Autoalarm ausgelöst und schon kann man den Wagen, sobald der King daneben steht, in die Luft jagen. Ziel erledigt. Allerdings führt die Explosion auch zu einer kleinen Panik, worauf Agent 47 Chinatown möglichst schnell verlassen sollte.

Dies ist allerdings nicht der einzige Weg, den Verbrecher zu eliminieren. Der Klassiker ist natürlich das Ausschalten des Ziels mit einem Scharfschützengewehr. Weiter lässt sich auch die Lieblingsmahlzeit des Kings oder seine Drogen vergiften. Oder man schaltet gar den Drogendealer aus, nimmt seine Rolle ein und lockt den King in eine Seitengasse, wo man ihn ohne Aufsehen erledigen kann. Auf alle Fälle lohnt es sich hier, die Umgebung auszukundschaften und sich dann für den praktikabelsten Weg zu entscheiden.

Neben dem vielfältigen Gameplay fällt auch die grandiose Grafik auf. Chinatown ist bevölkert von Hunderten von Menschen, die sich realistisch in der Umgebung bewegen. Besonders gefallen hat uns die Ausleuchtung der Umgebung mit vielen verschiedenen Lichtquellen. Spielerisch erwähnenswert ist noch die Möglichkeit, sich Laufwege von wichtigen Personen einblenden zu lassen, um so unentdeckt durch die Umgebung zu kommen. Zudem gibt es für gefundene Hinweise und erledigte Aufträge Punkte. Das Konto sinkt allerdings, wenn man Aufsehen erregt oder Unbeteiligte umkommen. Was sich mit diesen Punkten anstellen lässt, wollten die Entwickler noch nicht verraten.

Fazit

Wir sind beeindruckt, auf wieviele Arten sich das Szenario in Chinatown lösen lässt und wie die Wahl der Variante bei den Passanten ganz unterschiedliche Reaktionen auslöst. Dazu kommt die grandiose Optik, die mit genialer Ausleuchtung und gelungenen Charakteranimationen von Hunderten von Passanten überzeugt. Wir sind gespannt, ob sich auch weitere Missionen komplett ohne Einsatz von Feuerwaffen lösen lassen. Erscheinen soll «Hitman – Absolution» am 20. November 2012 für PC, PS3 und Xbox 360.

Wie wird «Hitman – Absolution»?»

  • 91,9% Top
  • 8,1% Flop

Top 3

1 Test: The Last of Us Odyssee durch ein zerstörtes Amerikabullet
2 Angespielt: Mario Kart 8 Nintendo-Stars fahren auf dem Kopfbullet
3 Angespielt: Bayonetta 2 Heisse Fights gegen Engel und Dämonenbullet

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