«Landwirtschafts-Simulator 17» im Test Traktoren aus Schweizer Produktion

Die «Landwirtschafts-Simulator»-Reihe ist das mit Abstand erfolgreichste Game-Produkt einer Schweizer Entwicklerfirma. Nun hat Giants Software aus Schlieren ZH erneut zugeschlagen. Wir haben das Bauernleben in der 17er-Version getestet.

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Übersicht

Mit dem ersten «Landwirtschafts-Simulator» aus dem Jahr 2008 hat Giants Software aus Schlieren praktisch aus dem Stegreif ein neues Genre erfunden. Und obwohl dieses nur eine absolute Nische bedient, sind die aktuellen Ausgaben so erfolgreich, dass sie sich weltweit mehrere Millionen Mal verkauft haben. Nachdem im letzten Jahr die Mobile-Geräte an der Reihe waren, ist nun wieder eine reguläre Ausgabe für PC und Konsolen erschienen. Diese besitzt einen satten Umfang, ist aber nach wie vor absolute Geschmacksache.

Gameplay: So spielt sich der «Landwirtschafts-Simulator 17»

Das hat uns gefallen

Das Grundkonzept ist gleich geblieben: Als Bauer startet man mit einem kleinen Fuhrpark, mit dem man zu Beginn auf drei Feldern die Saat ausstreut, die heranwachsenden Pflanzen düngt, danach erntet und schliesslich bei verschiedenen Läden verkauft. Das so verdiente Geld investiert man in einen verbesserten Fuhrpark, mit dem sich die Felder effektiver bewirtschaften lassen. Oder man kauft sich neues Land dazu, um mehr Umsatz zu generieren. Dazu kann man auch Tiere oder Bäume züchten, die sich dann gewinnbringend an den Mann bringen lassen. Und wer noch Zeit hat, kann für Bauern in der Nachbarschaft Missionen annehmen und gegen Geld deren Felder bewirtschaften.

«Landwirtschafts-Simulator 17» im Test: Schweizer Traktoren Härtetest play

 

Mit der 17er-Ausgabe sind einige Neuerungen dazugekommen. So darf man nun auch einen Schweinestall unterhalten. Auch weitere Saaten wie Sojabohnen lassen sich auf den Feldern ausstreuen und bis zu drei Mal düngen, um zum Schluss eine möglichst grosse Ernte einzufahren. Der Fuhrpark hat sich inzwischen auf über 200 Markenfahrzeuge erhöht. Wer seine Güter über eine weitere Strecke transportieren will, darf sich nun hinter das Steuer eines Zugs setzen. Und wer Lust hat, kann mit bis zu 15 anderen Bauern das Land auf den zwei im Spiel vorhandenen Karten gemeinsam bewirtschaften. Für Fans lohnt sich die Anschaffung des Games auf jeden Fall.

Das hat uns genervt

Im Endeffekt verbringt man den grössten Teil des Spiels immer noch damit, mit einem Traktor stundenlang über die Felder zu fahren. Dies mag perfekt dafür geeignet sein, um sich nebenbei zum Beispiel noch ein Hörbuch reinzuziehen. Spielerisch bleibt das Game aber nach wie vor ziemlich flach und dürfte bei vielen Gamern schnell zu Langeweile führen.

«Landwirtschafts-Simulator 17» im Test: Schweizer Traktoren Härtetest play

 

Auch technisch bleibt noch Luft nach oben. Während die Maschinen toll umgesetzt sind, widerholen sich die immer gleichen quadratischen Grafikausschnitte der verschiedenen Pflanzen viel zu schnell. So sieht ein Getreidefeld mehr wie ein überdimensionertes Schachbrett aus. Auch den Umgebungen inklusive Gebäude könnte man bei einer nächsten Ausgabe etwas mehr Texturdetails spendieren.

Fazit

Unter den unzähligen Berufssimulatoren gehört der «Landwirtschafts-Sumulator» zusammen mit dem «Truck Simulator» zu den bestumgesetzten Spielen seiner Art – bei allerdings bescheidener Konkurrenz. So ist dem gesamten Genre gemeinsam, dass sich die Tätigkeiten relativ schnell zu wiederholen beginnen und damit fast vorprogramiert Langweile aufkommt. Das ist auch hier der Fall. Spieler, die sich am endlosen Traktorfahren aber nicht stören, bekommen hier die beste Ausgabe der etwas skurrilen Game-Reihe.

Wertung vom «Landwirtschafts-Simulator 17»

Wertung: 6 von 10 umgepflügten Feldern

Landwirtschafts-Simulator 17, für PC, PS4 und Xbox One, ab 3 Jahren

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 07.11.2016
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