«Gears of War 4» angeschaut Ob Roboter zur Shooter-Reihe passen?

Andere Helden, stürmisches Wetter und jetzt auch noch Roboter als Gegner. Mit «Gears of War 4» scheinen die neuen Entwickler beim Shooter einiges auf den Kopf stellen zu wollen. Wir haben herausgefunden, ob das Ganze sowohl storytechnisch als auch spielerisch Sinn macht.

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«Gears of War 4» vorbestellen

«Gears of War 4» für Xbox One bei Digitec vorbestellen (64 Franken)

Das ist «Gears of War 4»

25 Jahre nach dem Krieg gegen die Locust versucht sich die übriggebliebene Bevölkerung auf dem Planeten Sera zu erholen. Die meisten Menschen leben in von der COG-Armee beschützten Städten, die unter der Leitung der zwar nicht bösartigen, aber doch totalitären ersten Ministerin Jinn gedeihen. Weil Menschenleben viel zu wertvoll sind, übernehmen nun Roboter – sogenannte Deebees – verschiedene Aufgaben ausserhalb der Städte wie etwa die Produktion von Nahrungsmitteln. Allerdings wollen sich nicht alle Leute ins gemachte Armee-Bett legen, weshalb auch über den Planeten verstreut Siedlungen entstehen. Dort werden auf einmal Leute von Aliens entführt. Allerdings hetzt Jinn ihre Roboter-Armee auf verdächtige Kolonisten, in der irrigen Annahme, dass die für das Verschwinden der Menschen verantwortlich sind. Und so müssen die Helden rund um JD Fenix gleich mit zwei gefährlichen Gegnergruppen klarkommen.

Gears of War 4 angespielt: Gameplay, Releasedate und Eindruck play

 

 

Gameplay: So spielt sich «Gears of War 4»

Der gezeigte Ausschnitt geht in einem Anwesen über die Bühne, auf dem sich der gealterte Held der früheren Teile Marcus Fenix zur Ruhe gesetzt hat. Doch dabei handelt es sich nur um die Ruhe vor dem wortwörtlichen Sturm. Denn ein solcher zieht bereits am Horizont auf. Und als ob das noch nicht genug wäre, überfällt eine Armee von Deebees das Anwesen.

Von den Robotern gibt es verschiedene Ausgaben. Die kleinen rollenden Tracker versuchen, unerkannt zu den Helden zu gelangen, um sich dort in die Luft zu jagen. Erkennt man sie aber früh genug, lassen sie sich wegkicken und so mit etwas Geschick als eigene Waffe einsetzen. Der Shepherd und der DR-1 sind eher humanoid aussehende Roboter, wobei Letzterer dank Düsen in den Füssen auch abheben kann, um so die Deckung der Helden zu überspringen.

Gears of War 4 angespielt: Gameplay, Releasedate und Eindruck play

 

Als besonders hartnäckig erweist sich aber der Guardian. Die fliegende Drohne ist nicht nur mit schweren Waffen, sondern auch mit einem Energieschild ausgerüstet. Dieser lädt sich nach einer gewissen Zeit wieder auf. So sollte man diesen Gegner in einem Anlauf ausschalten, da er sonst wieder mit voller Stärke die Helden unter Beschuss nimmt. Dafür lässt er, wenn er explodierend zu Boden fällt, dann auch sein Maschinengewehr zurück, das man selbst für kurze Zeit einsetzen kann.

Optisch sieht das Spiel ausgezeichnet aus, wobei dies im gezeigten Ausschnitt auch an den spektakulären Schauplätzen liegt. So spritzt zum Beispiel im Keller des brennenden Anwesens der Wein aus den Flaschen, während im riesigen Gewächshaus während des Gefechts die Tomaten durch die Gegend fliegen. Und auch die Roboter lösen sich bei ihrem «Ableben» spektakulär in ihre Einzelteile auf. Erzielt man dabei einen Nahkampfkill, wird die Kamera vorübergehende mit einem Ölfilm eingeschmiert, analog zu den Blutspritzern bei den anderen Monstern.

Gears of War 4 angespielt: Gameplay, Releasedate und Eindruck play

 

Trotzdem mag das für die Reihe typische befriedigende Gefühl nach einem Kettensägen-Kill bei den Robos nicht aufkommen. Ein in seine Einzelteile zerlegtes Locust-Monster sieht einfach spektakulärerer aus, als wenn sich mechanische Gegner in einen Schrotthaufen verwandeln. Aus der erzählerischen Sichtweise machen die Roboter durchaus Sinn. Ob sie auch spielerisch zu mehr Vergnügen beitragen, muss sich erst noch zeigen.

Fazit und Releasedate für PC und Xbox One

Abgesehen von der zweifelhaften Design-Entscheidung mit der Robo-Armee gibt es viele Gründe, sich auf den vierten Teil der Reihe zu freuen. So sieht die Grafik hervorragend aus und mit dem «Schwarm» – den wir bereits früher kennenlernten –  sind immer noch viele klassische Monster aus Fleisch und Blut im Spiel vertreten. Offen bleibt noch die Frage, wie sich die neuen Gewitterstürme aufs Gameplay auswirken. Erscheinen wird «Gears of War 4» bereits am 11. Oktober 2016 für PC und Xbox One.

Publiziert am 03.10.2016 | Aktualisiert am 18.10.2016
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