Game-Highlights 2015: Dead Island 2 Die Zombies stürmen die Westcoast

Bei «Dead Island» waren die Trailer vor dem Release besser als das Spiel selbst. Beim Nachfolger wäre der umgekehrte Effekt wünschenswert.

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Übersicht
In «Dead Island 2» gibt es im Vergleich zum Vorgänger einige Veränderungen. So stammt das Game nicht mehr von der polnischen Entwickler-Firma Techland, die gerade ihr «Dying Light» veröffentlicht hat, sondern vom Berliner Studio Yager. Zudem hat man das Szenario von einer Ferieninsel an die amerikanischen Westküste verlegt. Dort bricht ebenfalls eine Zombieplage aus. Allerdings entgehen die vier dubiosen Helden einer Ansteckung. Da sie alle eine unrühmliche Vergangenheit haben, sind sie über die Zombies gar nicht so unglücklich, da ihnen die Katastrophe einen Neustart in ihrem Leben ermöglicht.

Darum freuen wir uns darauf
An der letzten Gamescom konnten wir eine kurze Demo in einem relativ kleinen Gebiet spielen. Doch was wir zu sehen bekamen, hatte es in sich. Die Welt sah schon damals toll aus. So spielte der Ausschnitt in einer Art Hollywood, wobei die Häuser und Villen wie in echt am Fusse eines Bergs gebaut waren, was die Orientierung massiv erleichterte. Zudem waren auch die verschiedenen Gebäude relativ einprägsam.

Wie der erste Teil legt das Spiel den Fokus auf den Nahkampf, wobei die vier vorgestellten Helden entsprechend ihren Klassen komplett unterschiedlich mit der Untoten-Gefahr umgehen. So geht der Feuerwehrmann und «Berserker» Ryan am liebsten mit dem Vorschlaghammer auf die Feinde los, während das Party-Girl und «Huntress» Ashlee bevorzugt mit der Armbrust aus der Ferne angreift. John, der «Bischop» greift am liebsten zu Molotow-Cocktails, während die «Speeder», die ehemalige Stuntfrau Dani, mit der Machete kurzen Prozess mit den Zombies macht. Durch die vier Klassen dürfte sich das Ganze je nach Wahl der Figur unterschiedlich spielen.

Weiter ist im Game ein optionaler Multiplayer-Modus zu finden. Sofern man diesen nicht aktiv ausschaltet, gehen bis zu sieben Mitspieler in der gleichen Region auf Zombie-Jagd. Dabei entscheidet jeder für sich, ob er mit den anderen ein Team gründen will oder lieber alleine seiner Wege zieht. Das Auftauchen der Mitstreiter geschieht ähnlich wie in «Destiny» völlig automatisch.

Darum sind wir skeptisch
Bei einer kurzen Anspiel-Session auf der letzten Gamescom waren Kampfsystem und Steuerung noch relativ chaotisch, wobei es sich damals noch um eine ganz frühe Version handelte. Trotzdem bleibt die Frage, ob sich bis zum geplanten Release im Frühling das grundsätzliche Spielprinzip nochmals massiv verändert.

Zudem hat ein starker Fokus aufs Kooperations-Gameplay meist die Folge, dass das Missionsdesign darunter leidet. Nachdem uns bereits das Zombie-Game «Dying Light» relativ fantasielos kreuz und quer durch seine Spielwelt schickte, hoffen wir, dass die Story in «Dead Island 2» etwas raffinierter oder zumindest witziger daher kommt.

Dann können wirs spielen
Auch wenn in letzter Zeit viele Termingerüchte aufgekommen sind, ist die offizielle Aussage immer noch, dass es kein genaues Release-Datum gibt. Der letzte von offizieller Seite genannte Zeitraum bleibt damit der Frühling 2015. Allerdings ist es um «Dead Island 2» an der PR-Front so ruhig, dass wir uns über eine Verschiebung in den Herbst nicht wundern würden.

Publiziert am 23.02.2015 | Aktualisiert am 24.02.2015
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