Game des Jahres 2016: Plätze 6 bis 4 Kopfüber in die Hölle und nach Australien

In dieser Woche stellt Gameredaktor Martin Steiner seine zwölf persönlichen Lieblingsspiele des Jahres 2016 vor. Auf den Plätzen 6 bis 4 stehen Besuche auf dem Mars, in Australien und in einem entfernten Sternensystem auf dem Programm.

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Platz 6: Doom

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Bereits 1993 erschien der erste Teil der bekannten Shooter-Reihe, die nach satten zwölf Jahren Pause dieses Jahr ein Comeback feiert – und zwar ein äusserst erfolgreiches. Besonders für Solospieler bietet das Game eine umfangreiche Kampagne, die sich dank verwinkelten Karten inklusive Geheimräumen und einem Upgrade-System auch gut mehrere Male in Angriff nehmen lässt. Die Gefechte gegen die dämonischen Höllenbruten sind spektakulär inszeniert und überzeugen auch spielerisch.

Hat man einen Gegner genug angeschossen, kann man ihn mit einem sogenannten Glory-Kill im Nahkampf erledigen und so auch etwas Gesundheit zurückgewinnen. Dieses System belohnt aggressives und actionreiches Vorgehen. Der metal-lastige Soundtrack gehört zudem zum Besten, was es dieses Jahr in einem Spiel zu hören gibt. Einzige der Multiplayer-Modus fällt etwas ab. Die Möglichkeit, sich unter zufälligen Umständen in eines der dämonisches Monster verwandeln zu können, wirft das ganze Balancing über den Haufen.

Zum Test: Brutaler, lauter und schneller Höllenritt

Platz 5: Forza Horizon 3

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Der beste Racer das Jahres überzeugt mit seiner Vielseitigkeit. So sind im ganzen Spiel 350 Autos erhältlich, mit denen man in einer riesigen offenen Welt eine Unzahl von Events bestreiten kann. In Australien darf man vom Strand über die Wüste in den Urwald brettern und dies sowohl auf Asphaltstrassen als auch querfeldein durch Dünen oder grünes Gestrüpp. Je mehr Fans man fürs titelgebende Horizon-Festival gewinnt, desto mehr Events lassen sich im Spiel freischalten.

Dazu gehören neben Rennen und Drift-Events auch PR-Stunts, in denen man zum Beispiel möglichst weit über eine Schanze fliegen sollte. Oder man legt eigene Herausforderungen an, an denen sich die Freunde die Zähne ausbeissen dürfen. Zudem können bis zu vier Spieler gemeinsam die Kampagne bestreiten. Mit seiner riesigen Vielfalt und einer grandiosen Optik ist «Forza Horizon 3» das mit grossem Abstand beste Racing-Game des Jahres. Dabei kommen mit den vielen Einstellungsoptionen sowohl Anfänger als auch absolute Profis auf ihre Kosten.

Zum Test: Mit dem Bleifuss durch Australien brettern

Platz 4: Titanfall 2

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Der Nachfolger des reinen Multiplayer-Shooters besitzt diesmal eine Einzelspieler-Kampagne – und dazu erst noch die wohl raffinierteste des Jahres. Hier ist der Spieler als Soldat Jack Cooper unterwegs, der mitten in einer Schlacht ganz unverhofft einen Titanen – ein riesiges mechanisches Monster mit künstlicher Intelligenz – bedienen darf. Die Zerstörungsmaschinen lassen sich auf acht verschiedene Arten ausrüsten und so auf verschiedene Bedürfnisse anpassen.

Viele Abschnitte muss Jack aber auch zu Fuss zurücklegen, wobei auch seine Geschicklichkeit beim Hüpfen und bei Wandläufen gefragt ist. Dazwischen muss er aber auch die Zeit beeinflussen und so kleine Rätsel lösen, um einen Level abzuschliessen. Zusammen mit den hektischen Bosskämpfen ist «Titanfall 2» eines der abwechslungsreichsten Spiele des Jahres. Dies gilt auch für den Multiplayer, der mit vielen Modi und Ausrüstungsmöglichkeiten aufwartet. Einzig bei der Optik fällt das Spiel gegenüber der Konkurrenz etwas ab.

Zum Test:  Wenn Giganten vom Himmel fallen

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 06.01.2017
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