«Forza Horizon 3» angespielt Vom Outback an den Strand und zurück

Nach Colorado und der Cote d’Azur entführt «Forza Horizon 3» die Spieler nach Australien. Dabei ist der Action-Racer nicht nur grösser, sondern auch wesentlich abwechslungsreicher. Wir haben das Game an der E3 angespielt.

Trailer zu «Forza Horizon 3»

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Übersicht

Während bei den regulären «Forza»-Spielen vor allem realistischer Autorennsport auf dem Programm steht, geht es bei den «Horizon»-Ablegern um leicht zugängliche Action mit teils absurden Veranstaltungen. Auch der dritte Teil bildet hier keine Ausnahme. Allerdings hat man seit dem Vorgänger tüchtig aufgerüstet. Statt 200 stehen dieses Mal 350 Autos für den Fahrspass zur Verfügung. Und die Umgebung ist nicht nur doppelt so gross, sondern auch um einiges vielseitiger. So bleiben weder die Sandstrände noch die Regenwälder vor den Karacho-Fahrern verschont. An der E3 haben wir eine dreiteilige Demo angespielt, die uns über unterschiedliches Terrain führte.

Screenshots zu «Forza Horizon 3»

 

Gameplay

Der erste Teil der Demo ist ein klassisches Strassenrennen, das wir mit einem Lamborghini Centenario bestreiten. Wie in den vorherigen Teilen kommen die Strecken grösstenteils ohne scharfe Kurven aus, so dass man in vollem Karacho über den Asphalt heizen kann. Bereits hier gibt es wieder kleine Herausforderung, wie etwa mit hohem Tempo durch eine Radarfalle zu brettern oder bei einer Bodenwelle einen möglichst weiten Sprung zu vollführen.

Im zweiten Teil steigen wir um in einen Renntruck, mit dem wir zunächst auf staubiger Unterlage über einen Buckel rund 100 Meter durch die Luft fliegen. Sollte man dabei zum Beispiel im falschen Winkel auf die Schanze zu fahren, lässt sich das Game jederzeit wieder zurückspulen, damit man es direkt nochmals versuchen kann. Danach erreicht man durch eine Höhle den Sandstrand, der als Zieleineinlauf dient.

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Den Abschluss der Demo bildet schliesslich das Duell gegen einen anderen Buggy-Fahrer. Allerdings mit einem Twist: Das andere Vehikel wird von einem Helikopter durch die Gegend getragen, während man selbst durch den australischen Dschungel fahren muss. Hier fällt die brillante Steuerung auf. Noch selten war es in einem Rennspiel so einfach, seine Karre mittels Einsatz von Bremse und Lenkrad ins Schleudern zu bringen und so um eine enge Kurve zu driften. Kurz vor der Ziellinie wird der gegnerische Buggy schliesslich abgesetzt, verliert dadurch aber an Tempo, so dass wir ihn noch überholen und den Sieg davontragen.

In sämtlichen Rennen gibt es wie im Vorgänger wieder Punkte für schnelles Fahren oder spektakuläre Manöver. Knüpft man dabei viele Aktionen aneinander, erhöht sich der Multiplikator. Neu wird man für viele kleine Hüpfer auf welligem Untergrund belohnt und zwar – so wie es sich für Australien gehört – mit dem Känguru-Bonus.

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Nicht unerwähnt bleiben darf die hervorragende Optik. Dies gilt sowohl für die detailreichen Modelle der Fahrzeuge als auch für die Weitsicht in der Umgebung. So lässt sich während der Rennen von einem Hügel aus in weiter Ferne eine Staumauer erkennen, bevor man im späteren Verlauf der Veranstaltung über diese hinwegfährt. Auch die Dschungelumgebung mit den Licht- und Schattenspielen auf der Strasse vermag zu beeindrucken.

Fazit

Gehörten die Vorgänger bereits zu den stärksten erhältlichen Action-Racern, könnte «Forza Horizon 3» der Reihe die Krone aufsetzen. Optisch sieht das Spiel brillant aus, und die doppelt so grosse Umgebung ist dank des Australien-Szenarios äusserst vielseitig ausgefallen. Zusammen mit einem 4-Spieler-Multiplayer-Modus, der auch Crossplay zwischen der Xbox One und dem PC erlaubt, steht einem ausgezeichneten Racing-Game eigentlich nichts mehr im Wege. Erscheinen soll «Forza Horizon 3» bereits am 27. September 2016 für die beiden erwähnten Plattformen.

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Publiziert am 26.07.2016 | Aktualisiert am 24.08.2016
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