«For Honor» angespielt Starke Krieger für smarte Köpfe

Während die Frauen und Männer im Action-Game «For Honor» vor allem auf ihre Muskeln setzen, ist für den Multiplayer-Modus vom Spieler viel taktisches Verständnis gefragt. Wir sind an der Gamescom in eine heisse Schlacht gezogen.

Trailer zu «For Honor»

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«For Honor» vorbestellen

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«For Honor» für PS4 bei Digitec vorbestellen (74 Franken)
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Übersicht

Obwohl sich Ritter, Wikinger und Samurai in Echt nie gegenüberstanden, treffen sie in «For Honor» in harten Schwertkämpfen aufeinander. Neben einer Kampagne, die den Spieler für alle Völker antreten lässt, besitzt das Game auch einen Multiplayer-Modus. Und der verfügt über ein so raffiniertes Regelwerk, dass es trotz der rauen Action zu Gefechten mit hohem taktischen Anspruch kommt. Neben reiner Controller-Muskelkraft spielt auch der Kopf eine wichtige Rolle.

Screenshots zu «For Honor»

 

Gameplay

An der Gamescom konnten wir mit sieben weiteren Journalisten eine Runde des Modus Dominion spielen. Dieser beginnt zu Demo-Zwecken nochmals mit einem Tutorial der speziellen Steuerung. Sowohl Angreifer als auch Verteidiger können ihr Schwert oder ihren Schild in drei verschiedene Richtungen halten – oben, links, rechts. Stimmen die Ausrichtungen beider Kontrahenten überein, wird die Attacke geblockt. Ansonsten trifft sie den Verteidiger. Neben einfachen und schweren Angriffen gibt es auch noch einen Tritt, der dem Gegenüber die Deckung wegschlägt, ihm aber Zeit für eine schnelle Attacke gibt.

Im Multiplayer-Modus Dominion geht es darum, drei ziemlich nahe beieinanderliegende Punkte zu erobern. Diese sind so angeordnet, dass alle etwa gleich weit vom Startpunkt der beiden Fraktionen entfernt sind. Hier ist gute Absprache nötig, damit nicht alle zum gleichen Ort rennen und so dem Gegner quasi schon mal zwei Basen «gratis» überlassen werden. Doch das ist erst der Anfang.

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Für jeden eingenommenen Ort gibt es fortlaufend Punkte auf ein Score. Sobald ein Team 1000 Punkte erreicht, verliert das andere Team die Möglichkeit sich wiederzubeleben. Stirbt in dieser Phase das ganze Team, ist das Gefecht verloren. So weit, so normal. Allerdings gibt es für jede der drei eingenommene Basen einen 100er-Bonus. Heisst: Liegt eine Gruppe 290 Punkte zurück, kann sie trotzdem noch einen Sieg erringen, indem sie alle drei Punkte einnimmt und dann möglichst schnell die anderen Spieler zersäbelt. Andererseits kommt es vor, dass man durch das Einnehmen eines Orts das andere Team wieder unter die 1000-Punkte-Marke treibt und auf einmal wieder mit voller Mannschaftsstärke auf dem Feld steht. So darf man auch zum Schluss nicht nur Jagd auf die anderen Spieler machen, da man ansonsten schnell die eingenommenen Basen wieder verlieren kann. All das sind Voraussetzungen für taktische Duelle.

Auch in der Schlacht selbst spielen Raffinessen eine gewisse Rolle. So lässt sich ein Ort nur übernehmen, wenn man der einzige Spieler innerhalb des mit einer markierten Linie umgrenzten Areals ist. Dieses ist meist relativ gross, so dass man – um bei wenig Lebensenergie noch etwas Zeit zu schinden – auch ein kleines Katz- und Mausspiel veranstalten kann. Gegen zwei feindliche Spieler sollte man sich hingegen aufs reine Blocken konzentrieren. Aber auch hier kann man mit etwas Glück noch so lange am Leben bleiben, bis vielleicht Hilfe naht.

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Fazit

Die Gamescom-Partie war wieder mal einer jener Glücksfälle, in denen es zu einem extrem knappen und engen Multiplayer-Duell kam. Und hier zeigt «For Honor» mit seinem raffinierten Reglement, dass nicht nur die Spieler mit der besseren Controller-Beherrschung, sondern auch jene mit der Fähigkeit, eine Situation richtig zu lesen, zum Zug kommen. Wir hoffen, dass dies keine Ausnahme war und es dann auch beim Release des Spiels öfters zu richtig dramatischen Auseinandersetzungen kommt. Erscheinen soll «For Honor» am 14. Februar 2017 für PC, PS4 und Xbox One.

Publiziert am 30.08.2016 | Aktualisiert am 30.08.2016
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