«Final Fantasy 15» angespielt Royaler Road-Trip mit vielen Abenteuern

Offene Welt, actionreiche Kämpfe und eine realistischere Welt: «Final Fantasy 15» ist anders als die vielen vorherigen Ausgaben der Rollenspiel-Reihe. Wir waren an der E3 mit Prinz Noctis und seinem Hofstaat in der Welt von Eos unterwegs.

Trailer zu «Final Fantasy 15»

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Übersicht

Die Welt von Eos ist in verschiedene Reiche unterteilt, von denen jedes einen Kristall besitzt, der den Einwohnern magische Kräfte verleiht. Einzig das Land Nilfheim ist bei der Verteilung zu kurz gekommen. Grund genug für dessen Armee, ins Königreich Lucis einzumarschieren und dort den Bewohnern den Schatz abzujagen. Die Monarchenfamilie ist darüber alles andere als erfreut. So macht sich Prinz Noctis mit drei seiner Freunde auf, um das wertvolle Stück zurückzuerobern. Die Reise im Auto entwickelt sich zu einem echten Road-Trip in einer Welt, die voller Abenteuer steckt.

Screenshots zu «Final Fantasy 15»

 

Gameplay

Die Umgebung in «Final Fantasy 15» scheint riesig gross zu werden. Zwar wollte man keine genauen Details verraten. Allerdings war in einem Teil der Demo ein entferntes Gebirge zu sehen, zu dem man nahtlos reisen kann. Neben vielen ländlichen Gebieten besuchen Noctis und seine Begleiter während ihres Abenteuers auch verschiedene Städte. Eine davon ist Altissia, die klar von Venedig inspiriert ist. Dort dürfen die Helden auch mal eine Gondelfahrt unternehmen, wobei diese in einem Aquädukt auch über die Dächer der Stadt führt. Daneben kann Noctis von einer Strassenmalerin ein Selbstporträt anfertigen lassen. In einer Taverne gibt es Getränke und neue Gerüchte, die dann auch zu Missionen führen, etwa wenn vor den Toren der Stadt ein Monster sein Unwesen treibt.

Ausserhalb der Städte darf man die Umgebung auch mal auf dem Rücken eines Chocobo – die aus den Spielen bekannten gelben straussenähnlichen Vögel – bereiten. Für weitere Distanzen ist aber das Auto das Transportmittel der Wahl. Offenbar fährt man dabei automatisch den Strassen entlang, kann das Fahrzeug aber jederzeit anhalten oder bei Abzweigungen entscheiden, in welche Richtung es weitergehen soll. Egal mit welchem Transportmittel sie unterwegs sind: Die vier Buddys führen auf dem Weg zum Ziel Diskussionen miteinander oder hauen sich Sprüche um die Ohren.

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Jeder der Helden besitzt auch ein Hobby, dem man im Spiel nachgehen kann. Prompto mag es zu fotografieren, Noctis fischt, Ignis kocht und Gladio trainiert seine Instinkte, damit er in der Wildnis überlebt. Jedes der vier Hobbys lässt sich weiter verstärken, wodurch sich Vorteile im Spiel ergeben. Schlagen die Helden zum Beispiel ein Camp in der Wildnis auf, kann Ignis ein Menü kochen, wodurch die Freunde am nächsten Tag etwas stärker in den Kämpfen sind. Speziell: Erfahrungspunkte lassen sich erst während der Nachtruhe in neue Levels umwandeln.

Das Kampfsystem ist sicher das bisher actionlastigste der Reihe. Jeder der Helden schlägt mit einem Schwert auf die Gegner ein, wobei sie natürlich auch Spezialattacken oder Zaubersprüche zum Einsatz bringen. Je nach gedrückter Taste greift Noctis automatisch an oder nimmt eine Verteidigungshaltung ein. Sollte die Situation bei vielen Gegnern mal unübersichtlich sein, lässt sich das Spiel jederzeit pausieren. Allerdings ist die Funktion pro Kampf ähnlich wie beim Schach zeitlich beschränkt, so dass man auch hier fix eine Entscheidung treffen sollte. Zusätzlich kann sich Noctis über eine kurze Distanz teleportieren, um einem Angriff komplett auszuweichen. Hier ist allerdings gutes Timing erforderlich.

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Wie in früheren Ausgaben beschwören die Helden in gewissen Abständen riesige Helfer. Im gezeigten Beispiel ist das ein riesiger Titan aus Stein, der den Helden im Kampf kurz beisteht. Allerdings muss man sich zuvor als würdig erweisen, indem man das beschwörte Monster selbst besiegt. Der Kampf gegen den Titanen war ziemlich chaotisch, da dieser noch haufenweise Begleiter in die Arena mitbrachte. Nach vielen Attacken primär auf die Hände des Riesen gelang es aber, das Monstrum zur Mitarbeit zu überzeugen.

Fazit

Mit dem direkten Kampfsystem und der offenen Welt ist «Final Fantasy 15» das pure Gegenteil der viel zu linearen 13er-Ausgabe. Die actionreichen Kämpfe benötigen zu Beginn bestimmt einiges an Eingewöhnungszeit. Allerdings dürfte einem das Spiel zu Hause die Elemente sanfter beibringen, als das während einer viel zu kurzen Anspielsession an einer Messe der Fall war. Zudem freuen wir uns darauf, die riesige Welt mit ihren fantastischen Elementen zu erkunden. Bleibt noch die Frage, ob bei den unzähligen Beschäftigungsmöglichkeiten die Hauptstory nicht zu kurz kommt. Erscheinen soll das Japan-Rollenspiel am 30. September 2015 für PS4 und Xbox One.

Publiziert am 12.07.2016 | Aktualisiert am 12.07.2016
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