«Elex» angeschaut Mittelalter mit Knarren und Jetpacks

Das Rollenspiel «Elex» stammt von den deutschen «Gothic»- und «Risen»-Machern. Die Welt erinnert an klassische Fantasy-Szenarien. Allerdings verfügt der Held über eine ziemlich spezielle Ausrüstung, zu der auch ein Jetpack gehört. Ob der skurrile Mix zwischen Mittelalter und Science-Fiction funktioniert, haben wir an der E3 angeschaut.

Trailer zu «Elex»

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Übersicht

Auf dem technologisch fortgeschrittenen Planeten Magalan schlägt ein Meteorit ein, der massive Verwüstungen mit sich bringt. Die dort lebenden Menschen verschlägt das Ereignis zunächst einmal zurück ins Mittelalter. Allerdings bringt das Geschoss aus dem Weltall auch das komplett neuartige Element Elex mit. Dieses dient als Energiequelle, indem es zum Beispiel Maschinen antreibt. Zusätzlich lässt sich mit der Ressource auch Magie anwenden. Kein Wunder also, dass viele Fraktionen scharf auf das seltene Wundermaterial sind.

Screenshots zu «Elex»

 

Gameplay

Zunächst wirkt das Spiel etwas seltsam. So sieht die Umgebung aus wie eine klassische Fantasywelt mit Häusern aus Holz und Stein sowie Wegen dazwischen, die mehr an Trampelpfade als an Strassen erinnern. Sobald der Held das erste Mal ins Bild kommt, ist es mit der «Herr der Ringe»-Romantik aber schnell vorbei. Denn der Protagonist kann seine Gegner auch mit dem Plasmagewehr oder dem Flammenwerfer ins Visier nehmen. Zusätzlich trägt er ein Jetpack auf dem Rücken, das ihm zusätzlich kurze Flugphasen erlaubt.

So ist es für den Helden kein Problem, mal schnell auf den Balkon eines Hauses zu schweben oder kleinere Abgründe zu überwinden. Genauso wenig wie in die Tiefe zu springen – sofern er kurz vor der erwarteten Landung seinen Rucksack anwirft. Verpasst man allerdings den richtigen Augenblick, kann der Absturz mit dem Tod enden. Das Kampfsystem erinnert an jenes der «Risen»-Spiele. Allerdings auch hier mit der Besonderheit, dass man mit dem Jetpack zu spektakulären Sprungattacken ansetzen kann, Zusätzlich muss man, egal mit welcher Waffe man kämpft, jeweils einen Ausdauerbalken im Auge behalten, damit man nicht auf einmal völlig wehrlos vor dem Feind steht.

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Die Welt selber soll in virtuellen Quadratkilometern etwa den selben Umfang wie «The Elder Scrolls – Skyrim» besitzen, also riesig gross sein und mehrere Klimazonen und verschiedene Fraktionen umfassen. Die naturverbundenen Berserker verwandeln Magalan dank Elex in ein grünes Wald-Paradies. Die skrupellosen Albs versuchen hingegen ihre Vision von einer Hightech-Welt umzusetzen. Die Kleriker widersetzten sich hingegen dem Elex und benutzen es nur um ihre Maschinen und Waffen anzutreiben. Die Outlaws leben hingegen nach dem Motto «der Stärkere überlebt» ihren Traum von Anarchie und Unabhängigkeit aus. Streit zwischen den vier Fraktionen ist so vorprogrammiert. Und wenn man die bisherigen Spiele der Entwickler kennt, ist zu erwarten, dass sich der Spieler für eine der vier Fraktionen entscheiden kann.

Das Game besitzt ein Wettersystem sowie Tag- und Nachtwechsel. Die Einwohner der Welt gehen  dabei ihren normalen Geschäften nach und legen sich Abends schlafen. Dies sollte den Spieler allerdings nicht dazu verleiten, einfach in jedes x-beliebige Haus zu latschen. Während man in anderen Spielen alles mitnehmen kann, was nicht niet- und nagelfest ist, reagieren die Leute in «Elex» äusserst empfindlich auf Einbrecher. So kann eine Situation schon mal so eskalieren, dass dem Helden bald das ganze Dorf an den Fersen klebt. Weitere Gegner in der Wildnis sind zum Beispiel Mutanten – Menschen, die eine Überdosis an Elex abbekommen haben.

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Fazit

Eines ist klar: Falls das Spiel tatsächlich wie geplant im ersten Quartal 2017 herauskommen soll, dürfte den Entwicklern noch haufenweise Arbeit ins Haus stehen. Besonders die Kampfanimationen sehen momentan noch ungelenker aus als jene aus der «Risen»-Reihe, wobei die Fights bereits dort die grosse Schwäche des Spiels waren. Ansonsten gibts aber auch viel Grund zur Freude. Das neue Szenario bietet viele Möglichkeiten für eine tolle Story, die im Vergleich zu «Risen 3» etwa doppelt so umfangreich sein soll. Und das Jetpack dürfte das Erkunden der Welt massiv vereinfachen. Ob das fertige Game dann auch spielerisch überzeugen kann, erfahren wir im nächsten Jahr, wenn «Elex» für PC, PS4 und Xbox One erscheint.

«Elex» vorbestellen

«Elex» für PC bei Digitec vorbestellen (54 Franken)
«Elex» für PS4 bei Digitec vorbestellen (64 Franken)
«Elex» für Xbox One bei Digitec vorbestellen (64 Franken)

Publiziert am 05.07.2016 | Aktualisiert am 24.08.2016
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