«Battlefield 1» in der Vorschau Das wissen wir vom neuen Mega-Shooter

Was die 1 im Titel des neuen «Battlefield» soll, bleibt ein Mysterium. Ansonsten zeigte Publisher EA bereits einiges vom Spiel. Wir waren in Berlin bei der ersten Präsentation dabei und konnten uns auch einige bisher unveröffentlichte Szenen zu Gemüte führen.

Trailer zu «Battlefield 1»

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Übersicht

Nachdem es letztes Jahr mit «Star Wars – Battlefront» für Entwickler Dice in die Zukunft ging, geht es im neuen «Battlefield 1» so weit in die Vergangenheit zurück wie noch nie. Der neue Shooter bietet heisse Gefechte zu Zeiten des Ersten Weltkriegs. Bereits der veröffentlichte Trailer zeigt, dass man hier nicht nur zu Fuss oder im Panzer unterwegs ist. Stattdessen kann man auch hoch zu Ross mit der Kavallerie in den Krieg ziehen oder von der Luft aus mit Doppeldeckern das Schlachtfeld beherrschen.

Screenshots zu «Battlefield 1»

 

Gameplay

Zunächst vorneweg: «Battlefield 1» besitzt auch eine umfangreiche Einzelspieler-Kampagne. Diese soll offenere Abschnitte bieten als bisher und den Protagonisten oft unterschiedliche Möglichkeiten geben, eine bestimmte Situation zu lösen. Klingt ein wenig nach dem ersten «Battlefield – Bad Company», was der Reihe nach den eher schwachen Kampagnen nur guttun kann. Dabei sollen echte Geschichten im Vordergrund stehen, die bisher noch relativ unbekannt sind. Und diese sollen durch die Augen von verschiedenen Charakteren erzählt werden.

Während der Präsentation in Berlin ging es aber primär um den Multiplayer-Modus, und der hat es in sich. Im Vordergrund stehen Schlachten für 64 Spieler, die sich zu Lande, zu Wasser und in der Luft aufs Korn nehmen. Je nach Karte lohnen sich verschiedene Strategien. Während in den engen Strassen einer französischen Stadt die Schrotflinte ein verlässlicher Begleiter ist, sollte man beim Bombardieren von Bunkern in den italienischen Alpen mit Vorteil in einem Panzer sitzen. Weitere Gefechte gehen auch am italienischen Strand – inklusive Küstenbombardement vom Schiff aus  – und in der arabischen Wüste über die Bühne.

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Bei der Infanterie kommen verschiedene Klassen zum Einsatz. Während der «Assault» als Frontkämpfer feindliche Soldaten und Fahrzeuge unter Beschuss nimmt, bietet der «Support» Unterstützung mit schweren Waffen wie Maschinengewehren oder Kanonen. Der «Medic» versucht, verwundete Kollegen wieder zusammenzuflicken, während der «Scout» das Schlachtfeld überblickt und mit Scharfschützengewehren entfernte Ziele ins Visier nimmt. Die verschiedenen Fahrzeuge dürften wohl wie bisher jeder Klasse zur Verfügung stehen.

Einen besonderen Fokus legen die Entwickler offenbar auf den Nahkampf. So ist die Auswahl an entsprechenden Waffen so gross wie noch nie. Neben dem klassischen Bajonett darf man dieses Mal den Gegnern auch mit Stachelkeulen oder Schaufeln den Schädel einschlagen. Oder auf dem Pferd den Säbel schwingen. Wie weit die Karten im Spiel den Nahkampf fördern, muss sich aber erst noch zeigen.

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Die Luftkämpfe im Trailer erinnern, besonders mit der gezeigten Frontalkollision, an jene aus «Star Wars – Battlefront». Neben den gezeigten Doppeldeckern sollen auch Bomber und Aufklärungsflugzeuge zum Einsatz kommen. Viele der Fahrzeuge, Schiffe und Flieger lassen sich von mehreren Spielern steuern. Heisst: Während der eine zum Beispiel den Doppeldecker durch die Lüfte pilotiert, darf der andere das im Heck angebrachte Geschütz bedienen.

Gute Nachrichten gibt es für Fans von festen Gruppen: Hat man sich im Spiel gefunden, kann man gemeinsam von Server zu Server und von Modus zu Modus hüpfen und so zum Beispiel die ganze Nacht mit den gleichen Leuten zusammenbleiben. Zusätzlich sollen das Erledigen von bestimmten Aufgaben und gruppendienliches Spiel besser belohnt werden als in bisherigen Ausgaben.

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Fazit

Abgesehen vom Soundtrack – «Seven Nation Army» von den White Stripe, das wir inzwischen geschätzte 500 Mal zu oft gehört haben – kann der Trailer vor allem mit seiner Optik und dem noch selten benutzen Szenario überzeugen. Auch während der Präsentation zeigten die Entwickler, mit welcher Detailversessenheit sie zum Beispiel die italienischen Alpen inszenieren wollen. Wenn das alles klappt und diesmal auch der Singleplayer-Modus etwas mehr zu bieten hat, dürfte uns ab dem 21. Oktober 2016 ein grossartiger Shooter bevorstehen. Erscheinen wird das Game für PC, PS4 und Xbox One.

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Das Youtube-Schlachtfeld

Auch bei Youtube schlug «Battlefield 1» ein wie eine Bombe. So ist das aktuelle Video mit knapp 1,3 Millionen Likes der meistgelikte Trailer. Etwas anders sieht es bei der Konkurrenz aus. Der ebefalls vor kurzem Veröffentlichte Trailer zu «Call of Duty – Infinite Warfare» hat sich knapp 1,7 Millionen Dislikes eingehandelt und ist damit das viertmeist gehasste Video bei Youtube. Bis zu Justin Biebers 6,1 Millionen Dislikes fehlt aber noch eine ganze Ecke. Den Trailer zu «Call of Duty – Infinite Warfare» gibts hier unten zu sehen.

Trailer zu «Call of Duty – Infinite Warfare»

Trailer zu «Call of Duty – Infinite Warfare»
Publiziert am 11.05.2016 | Aktualisiert am 11.05.2016
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1 Kommentare
  • Thom  Eliah , via Facebook 11.05.2016
    Würde mal behaupten, die 1 im Titel steht für den 1. Weltkrieg. Die Anfänge damals hat Battlefield ja mit Battlefiel 1942 gemacht mit dem Szenario im 2. WK.