«Battlefield 1» angespielt Die Kavallerie bläst zum Wüsten-Angriff

An einem Event vor der Gamescom zeigte EA eine neue Karte aus dem Militär-Shooter «Battlefield 1». Wir haben sie angespielt und sind auf dem Pferd durch die Wüste der Sinai-Halbinsel geritten.

Trailer zu «Battlefield 1»

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«Battlefield 1» vorbestellen

«Battlefield 1» für PC bei Digitec vorbestellen (64 Franken)
«Battlefield 1» für PS4 bei Digitec vorbestellen (74 Franken)
«Battlefield 1» für Xbox One bei Digitec vorbestellen (74 Franken)

Übersicht

Das im Oktober erscheinende Battlefield wirft seinen Schatten voraus. Nachdem wir an der E3 bereits in der Normandie eine Schlacht austragen durfen, war am EA-Event vor der Gamescom nun die zu Ägypten gehörende Sinai-Halbinsel an der Reihe. Auf der Seite des osmanischen Reiches konnten wir gegen die Briten antreten. Dabei entstand eine wilde Wüstenschlacht mit einem ganz knappen Ausgang, bei der auch ein Militärzug eine Rolle spielte.

Gameplay

Wie auch im fertigen Spiel möglich, konnten wir an der Gamescom eine 64-Spieler-Schlacht ausfechten. Im Modus Eroberung gilt es dabei auf einer riesigen Karte sechs Punkte einzunehmen und möglichst lange für das eigene Team zu halten. Im Falle der Sinai-Karte ist die Umgebung ziemlich vielfältig. Während ein Punkt in einem kleinen verwinkelten Dorf zu finden ist, sind andere bei einer Eisenbahnstation und in einer Schlucht platziert. Trotz der Wüste war noch selten eine Multiplayer-Karte so abwechslungsreich gestaltet, wie die von uns angespielte.

Screenshots zu «Battlefield 1»

 

Zum ersten Mal konnten wir auch hoch zu Ross in die Schlacht reiten. Dabei ist der Gaul relativ beweglich und macht es den Gegnern nicht einfach, den darauf sitzenden Krieger ins Visier zu nehmen. Allerdings führt der Reiter eine Waffe, die nur alle paar Sekunden einen Schuss abgeben kann. So sind die berittenen Einheiten wohl vor allem dazu gedacht, möglichst lange zu überleben. Und nun Tierschützer bitte weghören: Auch die digitalen Pferde lassen sich im Spiel über den Haufen schiessen – wir habens extra ausprobiert.

Während in der Normandie das schwächere Team einen Zeppelin erhält, gibt es hier einen stark gepanzerten Militärzug. Der fährt in gemächlichem Tempo einmal an vielen der umkämpften Punkte vorbei. «Leider» waren wir dieses Mal im stärkeren Team, so dass wir nicht ausprobieren konnten, wie sich das Monster auf Schienen fährt. Allerdings ist die Bahn gefühlt ein stärkerer Vorteil als der Zeppelin. Zum einen kommt sie zu einem früheren Zeitpunkt und länger zum Einsatz, zum anderen sind die Attacken auf einzelne Punkte so einfacher zu koordinieren als vom weit über dem Einsatzgebiet schwebenden Luftschiff aus. Als weitere Fahrzeuge sind im Sinai ein mehrplätziger Panzer und ein einplätziges Flugzeug zu finden.

play

 

Optisch sieht das Game auf dem PC absolut hervorragend aus. Zwar spielt im relativ offenen Level die Zerstörung nicht so eine grosse Rolle. Dafür vermögen vor allem die Sandeffekte zu beeindrucken. Besonders spektakulär sieht ein im letzten Drittel der Spielzeit aufziehender Wüstensturm aus, bei dem man vor lauter Sand nur noch ein paar Meter weit sieht – was natürlich auch spielerischen Einfluss aufs Geschehen hat. So müssen hier Scharfschützen ihre Snipergewehre vorübergehend wegstecken.

Fazit

Während viele Karten in Multiplayer-Modi über die ganze Fläche relativ ähnlich aufgebaut sind, gibt es mit dem Sinai von «Battlefield 1» an allen Ecken und Enden etwas Neues zu entdecken. Auch die Pferde sind eine tolle Neuerung, deren genauen strategischen Nutzen wir aber zuerst noch in weiteren Partien in der Multiplayer-Beta, die am 31. August auf allen Plattformen startet, herausfinden müssen. Etwas skeptisch sind wir noch bei der Fairness der Punktevergabe. So erreicht man nur schon fürs blosse Mitfahren in einem Panzer einen relativ hohen Score, während toll kämpfende Fusssoldaten beinahe leer ausgehen. Erscheinen soll das fertige Spiel am 21. Oktober 2016 für PC, PS4 und Xbox One.

Publiziert am 17.08.2016 | Aktualisiert am 30.08.2016
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