«Battleborn» angespielt Wilde Kämpfe um den letzten Stern

Das neue Spiel der «Borderlands»-Macher ist eine wilde Mischung aus Online-Shooter, Rollenspiel und einem Moba im Stil von «League of Legends». Ob die Mixtur auch Spass bereitet? Wir haben «Battleborn» bei einem Event in München angespielt.

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Übersicht

Der Space-Vampir Varelsi ist dafür verantwortlich, dass sämtliche Sterne im Universum verschwinden. Einzig Solus bleibt noch übrig, wo sich sämtliche intelligente Wesen des Universums einfinden. Während diese alle Varelsi den Garaus machen wollen, sind sich viele der Völker auch untereinander nicht immer einig. So teilen sie sich in fünf unterschiedliche Fraktionen auf, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen.

Trailer zu «Battleborn»

 

Gameplay

In München hatten wir die Gelegenheit, sowohl die Kampagne als auch den Multiplayer-Modus von «Battleborn» anzuspielen. Zwar lässt sich die Story auch alleine zocken. Den meisten Spass macht es aber, wenn man die Abschnitte zu fünft in Angriff nimmt. Zu Beginn kann sich jeder Spieler für einen von 25 Helden mit verschiedenen Fertigkeiten entscheiden. Während zum Beispiel Montana mit seiner Minigun die Gegner aus der Ferne unter Beschuss nimmt, ist Phoebe mit ihren Schwertern eine reine Nahkampfspezialistin.

Screenshots zu «Battleborn»

 

Für jede Figur gibt es zudem ein zehnstufiges Level-System, wobei man sich bei jedem Aufstieg für einen von zwei Vorteilen entscheiden kann. Im Falle von Montana spielt zum Beispiel die Überhitzung seiner Waffe – wenn er zu lange am Stück feuert – eine wichtige Rolle. Dabei kann man sich zum Beispiel mit den zur Wahl stehenden Optionen «kaltblütig» und «heissblütig» entscheiden, ob sich die Regeneration der Gesundheit erhöht, je niedriger oder höher die Hitze der Waffe ist. Daneben gibts aber auch die Option, dass die Waffe gar nicht mehr überhitzt. Stattdessen kann Montana seine Knarre weiterfeuern, erleidet aber bei jedem abgegebenen Schuss selber Schaden. Einige Vorteile entfalten erst durch richtiges Kombinieren ihr volles Potenzial.

Das Problem: Während des hektischen Spiels hat man oft gar keine Zeit, richtig nachzudenken, welche Talente mehr Sinn ergeben. So lohnt es sich, die Figuren mal als Solospieler anzutesten – oder sich auf der «Battleborn»-Homepage mit den einzelnen Vorteilen der Helden zu beschäftigen. Besonders in den kompetitiven Mulitplayer-Modi hat man dazu schlicht keine Zeit.

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Während der Kampagne teilt die ganze Gruppe eine beschränkte Anzahl von Leben. Jede Figur hat allerdings die Möglichkeit, ein gefallenes Mitglied während einiger Sekunden wieder zurück ins Leben zu bringen. Es lohnt sich, zusammenzubleiben und möglichst keine Alleingänge zu riskieren. Allerdings gibt es auch Abschnitte, in denen zum Beispiel drei Figuren je einen Schalter bedienen müssen, damit die beiden übriggebliebenen einen kurzen Abschnitt alleine bestreiten können. Das von uns gespielte Level auf einem winterlichen Planeten gestaltete sich so ziemlich abwechslungsreich – inklusive eines fordernden Bosskampfs zum Schluss.

Von den kompetitiven Modi haben wir Überfall gespielt, der am ehesten an ein Moba erinnert. Auf drei Bahnen laufen computergesteuerte Minimönsterchen einander entgegen, wobei man als Team entscheidet, auf welcher Bahn man zur gegnerischen Basis kommen will. Ziel ist es, zwei grössere Gegner in der feindlichen Basis zu zerstören, bevor das andere Team den eigenen Stützpunkt zerlegt.

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Fazit

Auch wenn wir beim Balancing noch gewisse Fragen haben – Nahkampffiguren scheinen doch sehr stark zu sein – hatten wir unseren Spass mit «Battleborn». Das liegt vor allem an der grossen Vielfalt des Spiels, was sowohl Modi als auch Figuren betrifft. So dürfte es nur schon einige Zeit beanspruchen, Charakter und Talente zu wählen, die dem eigenen Spielstil am ehesten entsprechen. Wenn dann auch noch der Umfang stimmt, die Kampagne soll nicht kürzer als in anderen Shootern sein, steht uns ein unterhaltsames Game ins Haus. Erscheinen soll «Battleborn» am 3. Mai 2016 für PC, PS4 und Xbox One.

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Publiziert am 22.04.2016 | Aktualisiert am 22.04.2016
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