Angezockt: «Ghost Recon – Wildlands» Bolivien liegt den Spielern zu Füssen

Während frühere «Ghost Recon»-Ausgaben vor allem Präzision in engen Umgebungen verlangten, geht es mit «Wildlands» in eine riesige offene Welt, in der bis zu vier Spieler gemeinsam ziemlich chaotische Situationen erleben. Wir haben den Shooter an der E3 angespielt.

Trailer zu «Ghost Recon – Wildlands»

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Übersicht

In naher Zukunft zieht das berüchtigte mexikanische Drogenkartell Santa Blanca nach Bolivien um, wo es unter den Augen der korrupten Regierung sein neues Imperium aufbauet. Den USA ist dies ein Dorn im Auge. Darum senden sie vier Mitglieder der Spezialeinheit «Ghosts» ins krisengeschüttelte Land, um dort mit den Kommandoreihen des Kartells aufzuräumen und so die Verbindungen zur bolivianischen Regierung zu brechen. An der E3 durften wir mit drei Mitspielern zur Jagd auf einen der Anführer des Kartells blasen.

Screenshots zu «Ghost Recon – Wildlands»

 

Gameplay

Im Gegensatz zu früheren «Ghost Recon»-Ausgaben spielt «Wildlands» in einer gigantischen offenen Welt, wobei sich das ganze Game alleine mit vom Spiel gesteurten Mitstreitern oder mit einem Team von vier Zockern bestreiten lässt. Zu Fuss oder in bis zu 60 Vehikeln – Motorräder, Militärautos oder Helikopter – bewegt man sich in den 11 individuell gestalteten Umgebungen. Mit rund 100 Storymissionen scheint das Game auch hier einen satten Umfang zu bieten. Hauptziel: Die Kommandostrukturen des Kartells zu durchbrechen. Das passiert in den Bereichen Handel, Produktion, Einfluss auf die Regierung sowie bei den Sicherheitskräften der Organisation.

In der E3-Demo ging es in die Provinz San Mateo. Dort verschwanden im letzten Jahr 300 Leute, wobei deren Körper wie vom Erdboden verschluckt sind. Die Ghosts vermuten den Verbrecher El Pozolero dahinter. Denn dieser trägt den Spitznamen Stewmaker nicht umsonst. So soll er die Leichen in Fässern mit Lauge auflösen. Ein Hinweis auf den Bösewicht befindet sich im zum Knast umgestalteten Dorf Rosario, das aber aufs Schärfste bewacht wird.

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Um sich einen Überblick zu verschaffen, lassen sich markante Stellen innerhalb der Siedlung mit Hilfe eines Zielfernrohrs oder einer Drohne erkennen. Nicht nur die Bewacher, sondern auch Geschütze, Waffenlager, Mörserpositionen, Alarmglocken und sogar Scheinwerfer markiert man auf diese Weise. Die Ghosts entdecken schliesslich eine Schwachstelle an der Mauer, durch die sie eindringen können.

Von hier aus kann die Mission ganz unterschiedliche Wege nehmen. So kann man heimlich einen Feind nach dem anderen Ausschalten, um zum Ziel zu kommen. Oder man versucht sich in einem Feuerduell mit den Wachen. Oder man legt vom Helikopter aus alles in Schutt und Asche. Zu guter Letzt können sich die Spieler auch aufteilen, wobei zwei vom Helikopter aus die Gegend unter Beschuss nehmen, während zwei andere vom Boden aus mit den Überbleibseln aufräumen. Doch nicht nur hier gibt einem das Spiel strategische Freiheiten. So dürfen die Ghosts auch entscheiden, ob sie bei Tageslicht loslegen oder doch lieber auf den Einbruch der Nacht warten. Schliesslich finden die Ghosts einen USB-Stick, der weitere Infos zum Verschwinden der Leute enthält. Damit endete dann auch die Anspielsession.

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Grafisch sieht das Game vor allem vom Helikopter aus hervorragend aus. Auch in weiter Ferne sind noch viele kleine Details erkennbar. Am Boden hingegen wirken die Bewegungen der Ghosts noch etwas steif und viele Objekte grafisch etwas verwaschen. Die Steuerung geht soweit flott von der Hand. Allerdings müssen eingefleischte «Ghost Recon»-Fans auf gewohnte Gameplay-Elemente wie etwa ein Deckungssystem verzichten. So hinterliessen die Schiessereien beim Anspielen einen etwas unbefriedigenden Eindruck.

Fazit

Ob einem «Wildlands» gefällt, dürfte sich grössteils damit entscheiden, ob man sich mit dem massiv actionlastigeren Ansatz des Spiel anfreunden kann. Wir persönlich hätten uns in der offenen Welt zum Beispiel ein Deckungssystem sowie mehr Möglichkeiten, heimlich vorzugehen, gewünscht. Da das Spiel aber ein Levelsystem besitzt, bleibt zu hoffen, dass im fertigen Spiel noch passende Gadgets dazu kommen. Dafür beeindruckten die riesige Welt und das offenen Missionsdesign, das den Spieler nicht auf ein vorgegebenes Gameplay festlegt. Ob der Shooter ausserhalb des Koop-Modus auch alleine gut spiebar ist, erfahren wir am 7. März 2017. Dann soll «Ghost Recon – Wildlands» für PC, PS4 und Xbox One erscheint.

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Publiziert am 27.06.2016 | Aktualisiert am 27.06.2016
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