Angespielt: «Xcom 2» Bei den Aliens geht Studieren über Probieren

Mit «Xcom – Enemy Unknown» landeten die Strategie-Spezialisten von Firaxis im Jahr 2012 einen Hit. Nun sind es nur noch zwei Monate bis zum Nachfolger. Wir konnten das Game bei der weltweit ersten Gelegenheit in München anspielen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Nintendos neue Konsole 14 Fragen und Antworten zur Switch
2 Nintendo Switch ab 3. März 2017 «Zelda» zum Start, «Mario» im Herbst
3 Vorschau 17: Torment – Tides of Numenera Das perfekte Spiel für...

Games

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
15 shares
Fehler
Melden

Übersicht
Bei «Xcom – Enemy Unknown» konnte der Spieler aus dem Kampf gegen die Aliens als Sieger oder als Verlierer hervorgehen. «Xcom 2» geht als Nachfolger von der negativen Variante aus. So haben die Ausserirdischen die Herrschaft über die Erde übernommen. Doch damit nicht genug: Eine zwielichtige Organisation namens Advent – wie passend zur Jahreszeit – verfolgt ihre eigenen finsteren Pläne. Glücklicherweise gelingt es einer menschlichen Rebellengruppe, den Commander wieder aus dem Cryoschlaf aufzutauen. An ihm liegt es nun, die zerschlagene Xcom wieder aufzubauen und den Besatzern Paroli zu bieten.

Gameplay
Während der Verlauf des ersten Spiels eher einer Strasse mit Abzweigungen glich, ist «Xcom 2» um einiges offener. Ziel des Spiels ist es, die Aliens von der Erde zu vertreiben, bevor die Advent-Organisation ihren Auftrag erfüllt. Um dies zu verhindern, muss man einen eingeblendeten Balken – den sogenannten Doom-Meter – möglichst klein halten. Denn füllt sich dieser komplett, ist das Game verloren. Im Gegensatz zur Satelliten-Anzeige im Vorgänger ist das Spielziel um einiges klarer definiert. Auch sonst hat man jetzt auf der ganzen Welt immer mehrere Missionen oder Aktionen zur Auswahl mit entsprechenden Vor- und Nachteilen auf den Gesamtverlauf. Und damit jede Runde sicher komplett unterschiedlich verläuft, hat man dem Spiel auch noch zufallsgenerierte Einsatzgebiete spendiert. Kurz: Der Verlauf ist um einiges unberechenbarer als im ersten Teil.

 

Dies gilt noch nicht für das Tutorial, das wir zu Beginn spielten. Aber bereits hier machen sich auch auf dem Schlachtfeld Veränderungen bemerkbar. So können die eigenen Soldaten während der ersten Runden unentdeckt operieren, wenn sie sich von gewissen eingezeichneten Feldern fernhalten. Allerdings sollte man sich dabei nicht allzuviel Zeit lassen. Als Ausgleich müssen oft Missionsziele wie das Bergen eines Gegenstands oder das Einnehmen eines Gebäudes innerhalb einer gewissen Rundenzahl ausgeführt werden.

Vielseitiger sind auch die fünf Klassen im Spiel, von denen vier bisher bekannt sind. So kann man den Scharfschützen zu einem Revolverhelden mit Pistolen in jeder Hand umfunktionieren. Der Spezialist lässt sich wahlweise zum Experten für Drohnen oder als Meisterhacker ausbilden. Als weitere Klassen sind der Ranger als Nahkämpfer und der Grenadier als Kämpfer mit schweren Waffen mit im Spiel.

play

 

Auch in den Gefechten selbst hat sich einiges getan. So lassen sich nun zum Beispiel Sicherheitsanlagen hacken. Dabei kann man jeweils zwischen einer von drei Varianten wählen. Je riskanter der Versuch ist, desto grösser ist der zeitbegrenzte Vorteil, den man erhält, falls die Aktion gelingt. Geht das Hacken aber in die Hose, erhalten die Aliens einen Boost. Und dies sollte man auf jedenfall vermeiden. Denn bereits in einer der Startmissionen wird klar, dass eine falsche Aktion über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Und gerade weil man die eigenen Soldaten bis aufs kleinste Detail editieren kann, inklusive eigener Namen, ist es umso tragischer, wenn einer auf dem Schlachtfeld fällt und für immer verschwindet. Zum Glück lässt sich das Game aber zu jederzeit speichern.

Fazit

Wie sich die neuen spielerischen Freiheiten auf das gesamte Spiel auswirken, muss sich erst noch bei einer längeren Anspielsession zeigen. Die Grundlagen sind aber da, dass jede Runde von «Xcom 2» noch unterschiedlicher verläuft als im bereits hervorragenden Vorgänger. Jedenfalls hatten wir mit dem Tutorial und den beiden gezeigten Missionen jede Menge Spass – auch wenn wir zum Schluss eine empfindliche Niederlage gegen die Advent-Organisation einstecken mussten. So freuen wir uns auf den 5. Februar 2016, wenn das Game für den PC erscheinen soll.

Publiziert am 10.12.2015 | Aktualisiert am 10.12.2015
teilen
teilen
15 shares
Fehler
Melden