Angespielt: «Until Dawn» Eine höllisch amüsante Nacht des Grauens

Teenies, die von einem Massenmörder durch die Nacht gejagt werden? Genau das ist die Ausgangslage von «Until Dawn». Dabei nimmt das Game so viele Klischees aufs Korn, dass wir uns während des Anspielens an der E3 prächtig amüsiert haben.

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Übersicht
Die Ausgangslage kennen wir aus unzähligen Horrorfilmen: Eine Gruppe von Teenagern verbringt den Urlaub in einer mit allem erdenklichen Luxus ausgestatteten Blockhütte fernab von der Zivilisation. Doch alleine sind sie nicht: Ein Serienkiller macht die Umgebung unsicher, und so bleibt ihnen nicht anderes übrig, als mit allen Mitteln zu versuchen zu überleben. Doch wie die kurze Anspielzeit während der E3 zeigt, ist der psychopathische Mörder nicht die einzige Gefahr, die den acht Protagonisten das Überleben bis zum rettenden Sonnenaufgang verunmöglichen könnte. Denn auch zwischen den Protagonisten tun sich Abgründe auf.

Gameplay
Wir sind uns nicht ganz sicher, wie ernst es den Entwicklern mit der Story von «Until Dawn» ist. Allerdings hatten wir während des Anspielens mehr und mehr das Gefühl, dass es sich beim Spiel um eine Persiflage der üblichen Teenie-Schlitzer-Filme handelt. Ohne zuviel von der Geschichte verraten zu wollen: Wenn zwei Protagonisten in akuter Todesgefahr auf einmal darüber zu beraten beginnen, wer jetzt wen mit wem betrogen hat, birgt dies eine gewisse Komik. Als Spieler kann man dann auch entscheiden, ob man den Betrüger rettet oder ihn absichtlich in den Tod stürzen lassen will.

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Entscheidungen müssen sowieso im Minutentakt getroffen werden. Vom Spielverlauf her erinnert das Game an Telltale-Abenteuer wie «The Walking Dead» oder «Tales from the Borderlands». Vieles im Spiel passiert automatisch wie in einem interaktiven Film, wobei der Spieler auch mal mit Gegenständen interagieren kann, um zum Beispiel eines der vielen versteckten Fahndungsplakate zu finden. Oder man hat die Wahl, ob man lieber wegläuft oder zur mitgeführten Knarre greift.

Der spielbare Abschnitt dreht sich um Matt und Emily, die sich in der Stunde zwischen 2 und 3 Uhr morgens aufmachen, um einen Funkturm zu erklimmen. Während er in seiner Sportlerjacke einen auf total durchtrainiert und mutig macht, ist sie die Weinerliche, die bei jedem Piep nahe am Nervenzusammenbruch ist. Auch die anderen Figuren scheinen direkt aus dem Klischee-Handbuch des Teeniehorrors entnommen, ebenfalls wohl mit voller Absicht. Zudem witzig: Das Game zeigt immer wieder die Uhrzeit an und auch, wieviele Stunden es noch bis zum rettenden Sonnenaufgang dauert.

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Die getroffenen Entscheidungen sollen dabei massive Auswirkungen auf den Spielverlauf haben. So soll es möglich sein, dass alle acht Protagonisten die Nacht überleben. Oder dass sie alle auf grausame Art und Weise umkommen. Da die Auswirkungen der eigenen Entscheidungen relativ unberechenbar sind, dürfte sich so eine hohe Wiederspielbarkeit ergeben, zumal es nicht möglich sein wird, mit Speicherständen die früheren Entscheidungen abzuändern.

Die Sprecherbesetzung kann sich übrigens sehen lassen. So ist Schauspielerin Hayden Panettiere, bekannt aus «Scream 4», «Nashville» und als Verlobte von Wladimir Klitschko, mit von der Partie. Ebenfalls als Figuren im Spiel vertreten sind Peter Stormare («Fargo») und Brett Dalton («Agents of Shield»).

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Publiziert am 15.07.2015 | Aktualisiert am 15.07.2015

Fazit

Ein Durchgang von «Until Dawn» soll rund neun Stunden dauern. Durch die verzweigte Story ist das Game so konzipiert, dass man es mehrere Male in Angriff nimmt, um sämtliche Auswirkungen der eigenen Entscheidungen zu sehen. Und im Gegensatz zum in Episoden veröffentlichten «The Walking Dead» kann man hier gleich das ganze Spiel durchzocken, ohne zwei Monate auf die Fortsetzung warten zu müssen. Bleibt noch die Frage, wie ernst sich das Game selbst nimmt. Wir sind jedoch ziemlich sicher, dass Fans der Teeniehorror-Genres mit vielen witzigen Anspielungen auf ihre Kosten kommen. Erscheinen soll das Game am 26. August 2015 für PS4.

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