Angespielt: «Tekken 7» Junge Katzen treffen auf alte Hasen

Zwar ist die Konsolen-Version zu «Tekken 7» noch in Entwicklung. Doch bei unserem Besuch von Namco Bandai in Tokio nutzten wir die Gelegenheit, die dort bereits veröffentlichte Version für die Spielhallen anzuzocken.

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Übersicht
Wenns um zugängliche Prügelspiele geht, kommt einem neben «Mortal Kombat» bestimmt auch die seit 1991 existierende «Tekken»-Reihe in den Sinn. Während im 2011 erschienenen «Tag Tournament 2» heisse Teamkämpfe im Vordergrund standen, konzentriert sich zumindest die in Japan erschienene Arcade-Version von «Tekken 7» wieder auf actionreiche Duelle für maximal zwei Spieler. Neben acht neuen Figuren finden auch viele altbewährte Kämpfer den Weg ins Spiel. Allerdings sind einige Favoriten in der japanischen Arcade-Version noch nicht vorhanden.

 

Gameplay
Rein spielerisch erinnert das Game sehr an bisherige Ausgaben. Weiterhin kann man ohne grossen Lernaufwand spektakuläre Kombinationen aus den Füssen oder Fäusten schütteln. Klar gibt es für jede Figur auch wieder supermächtige Kombinationen – trotzdem kommen auch hier Einsteiger auf ihre Kosten. Dies gilt umso mehr, als dass der unterlegene Spieler mit der neu eingeführten «Rage Art» das Geschehen nochmals wenden kann. Geht der eigene Lebensbalken zur Neige, kann man mit einem unblockbaren Angriff dem Gegner bis zu 30 Prozent seiner Anzeige abziehen.

Viele der Figuren kehren aus den bisherigen Spielen zurück. Darunter sind etwa Yoshimitsu und Paul Phoenix, die seit der allerersten Ausgabe mit von der Partie sind. Aber auch Neuzugänge in «Tekken 6» wie Alisa Bosconovitch oder Lars Alexandersson haben den Sprung ins neue Spiel geschafft. Prominenteste Abwesende ist wohl Nina Williams, die in allen bisherigen Ausgaben vertreten war. Allerdings kamen auch bei den letzten Ausgaben im Vergleich zur Arcade-Version immer noch neue Figuren für die Konsolenausgaben dazu. Fans der sexy Geheimagentin brauchen also noch nicht zu verzweifeln.

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Unter den neuen Figuren sorgten vor allem zwei für Aufsehen. Die junge Lucky Chloe tritt zum Beispiel in einem Katzenkostüm an, bei dem Kitsch nur der Vornamen ist – inklusive Pfoten-Handschuhen. Der andere ist Shaheen. Der saudiarabische Scheich ist die erste Figur, die visuell klar erkennbar aus dem Nahen Osten kommt und auch dort auch entsprechend auf viele Reaktionen stiess.

Optisch sieht das Game hervorragend aus. Mit den typischen orangefarbenen Effekten, die bei jedem Treffer zu sehen sind, wirkt das Geschehen immer noch relativ comicartig. Dafür sind die Bewegungen der Kämpfer toll animiert, und viele Kostüme weisen spektakuläre Glanz- und Glitzereffekte auf. Auch beim Detailreichtum der Arenen scheint man nochmals aufgerüstet zu haben. Dafür besitzen diese keine interaktiven Elemente und wirken etwas statisch.

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Fazit

«Tekken 7» setzt auf bewährte Stärken: Egal welche Taste man drückt – auf dem Bildschirm passiert mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas Spektakuläres. Dies ist besonders für Einsteiger belohnend, zumal bis zu einem gewissen Grad das Timing entscheidender ist, als die richtige Tastenkombination. Profis hingegen dürfen auch im neuen Spiel wieder raffinierte Combos aus den Fingern schütteln und so den Sieg davontragen. Gespannt sind wir noch, welche Figuren es im Vergleich zur Arcade-Version noch ins fertige Spiel schaffen. Erscheinen soll «Tekken 7» für PS4 im Laufe des Jahres.

Publiziert am 19.01.2016 | Aktualisiert am 19.01.2016
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