Angespielt: «Sword Coast Legends» Hier darf man die Helden herausfordern

Zunächst erinnert «Sword Coast Legends» an Klassiker wie «Baldur’s Gate» oder aktuelle Retro-Spiele wie «Pillars of Eternity». Jedoch kommt das Game mit einem mächtigen Editor und spassigen Multiplayer-Features heraus.

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Übersicht
Die Schwertküste aus dem «Dungeons & Dragons»-Universum war schon Schauplatz vieler Rollenspiel-Klassiker. So beruht zum Beispiel der Ruhm von «Dragon Age»-Entwickler Bioware auf Spielen wie «Baldur’s Gate» oder «Neverwinter Nights». Nachdem es längere Zeit ruhig um die Fantasy-Gegend war, kommt nun in wenigen Wochen «Sword Coast Legends» heraus. Verantwortlich für das Spiel ist übrigens Dan Tudge, der schon Projektleiter bei «Dragon Age – Origins», dem nach wie vor beliebtesten Spiel der Reihe, war. Spielerisch lehnt sich «Sword Coast Legends» eher an die alten Klassiker an – allerdings mit einem raffinierten Kniff.

Gameplay
Die Ausgangslage ist bekannt: Mit einer Gruppe von vier Helden, die man aus fünf Völkern und sechs Klassen zusammenstellt, lässt sich in «Sword Coast Legend» eine umfangreiche Story mit unzähligen Missionen bestreiten. Darin werden die Helden von einer Gruppe von Assassinen an der Schwertküste entlang nach Norden getrieben. Zu den Völkern gehören mit Sicherheit Menschen, Elfen und Zwergen, zu den Klassen Heiler, Schurke, Krieger und Nekromanten.

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Richtig zur Geltung kommt das Spiel aber im Multiplayer-Modus: So können vier Spieler gemeinsam mit je einem Helden ein Abenteuer bestreiten, während ein fünfter den Dungeon Master gibt – ganz wie im richtigen Tisch-Rollenspiel. Dabei kann der Spielleiter nicht nur eigene Labyrinthe entwerfen, sondern diese mit zusätzlichen Monstern, Schätzen, Geheimtüren und Fallen versehen. Viele Dinge lassen sich sogar noch verändern, während die vier Helden bereits im Dungeon sind. Dringt die Spielergruppe zum Boss – in unserem Fall ist das eine riesige Spinne – vor, kann der fünfte Spieler diesen direkt im Kampf kontrollieren.

Mit dem Editor lassen sich aber noch ganz andere Dinge anstellen. So definiert man etwa kurze Gespräche und Missionen. Oder legt die Tageszeit und das Wetter inklusive Gewitter und Stürme fest. Und wer einen Händler benötigt, kann diesen in der Umgebung platzieren, inklusive Wagen und Gegenständen, die er feilbieten möchte. Wer sein eigenes Rollenspiel kreieren will, hat mit «Sword Coast Legends» einen tollen Editor, um den Plan zu verwirklichen.

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Die Kämpfe gehen dabei wie in «Pillars of Eternity» in Echtzeit über die Bühne, wobei sich das Game jederzeit pausieren lässt. Dabei sollten die vier Spieler einiges an Koordination mitbringen: Viele Fähigkeiten wirken nicht nur auf die Gegner, sondern auf alle Lebewesen. So muss man aufpassen, dass man nicht aus Versehen mit einem Feuerball das eigene Gruppenmitglied abfackelt.

Publiziert am 27.08.2015 | Aktualisiert am 27.08.2015

Fazit

Zwar gab es schon andere Rollenspiele, mit denen man eigene Abenteuer kreieren konnte. Allerdings ist «Sword Coast Legends» das erste, mit dem sich das bewerkstelligen lässt, während die Helden bereits im Spiel sind. Als Zugabe darf man dann auch noch selbst als Boss gegen die Gruppe antreten. Von der versprochenen Kampagne haben wir leider noch nichts gesehen. Ob auch der Inhalt für Einzelspieler etwas taugt, erfahren wir aber spätestens am 29. September 2015, wenn das Game für PC erscheint. Versionen für PS4 und Xbox One sollen ebenfalls noch dieses Jahr herauskommen.

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