Angespielt: Sword Art Online – Hollow Realization Das Game zum Buch zum Rollenspiel

In Japan ist «Sword Art Online» eine äusserst populäre Buch-Reihe, die es auch zum Manga und zum Anime geschafft hat. Nun kommt mit «Hollow Realization» ein weiteres Game zur Reihe heraus, das aber auch einen guten Einstiegspunkt bieten soll. Wir haben das Game bei Bandai Namco in Tokio angespielt.

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Übersicht
Seinen Ursprung nahm «Sword Art Online» 2009, als der erste Teil der inzwischen 16-teiligen «Light Novel» – Buch mit Text und Zeichnungen – in Japan erschien. Der Hauptplot dreht sich darum, dass Gamer in einem Online-Rollenspiel gefangen sind und durch einen speziellen Apparat auch im echten Leben sterben, wenn ihr Avatar im Spiel draufgeht. Inzwischen sind Manga-, Anime- und auch Game-Umsetzungen erschienen. Letztere konnten bisher aber nur bedingt überzeugen. So stellt «Hollow Realization» eine Art Relaunch der Reihe dar. Dabei soll das Game massiv umfangreicher werden als die bisherigen Spiele.

 

Gameplay
Beim Anspielen des Action-Rollenspiels zeigt sich, dass die Spielmechaniken relativ komplex sind. So ist man mit bis zu drei Begleitern unterwegs, wobei die anderen Figuren vom Spiel gesteuert werden. Witzig: Da das Game eigentlich innerhalb eines Online-Rollenspiels über die Bühne geht, sieht man in der Umgebung auch mal andere Heldengruppen, die sich an einem Monster probieren – und der eigenen sogar zur Hilfe eilen.

Neben dem Balken für die Lebensenergie werden auch sogenannte SPs angezeigt, die sich für zahlreiche Spezialmanöver benutzen lassen. Dies gilt sowohl für Attacken wie den Schlangenbiss oder den tödlichen Schlag, als auch für eher magische Aktionen wie einen Kriegsschrei, einen Verteidigungsschild oder einen Heilkreis. Dabei muss man aber den mit der Zeit automatisch regenerierenden SP-Vorrat permanent im Auge zu behalten, da man sonst schnell auf dem Trockenen sitzt.

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Die anspielbare Umgebung ist mit weiten grasbewachsenen Ebenen unter dem blauen Himmel sehr hübsch gestaltet. Als Gegner stehen den Helden dort Wildschweine, Krabben, aber auch pflanzen- und baumähnliche Wesen gegenüber. Während die normalen Monster innert einiger Sekunden ins Gras beissen, haben die über die Umgebung verstreuten Bosse einiges mehr auf dem Kasten. So kann es bei diesen durchaus mal zu fünfminütigen Gefechten kommen.

Dort kommt dann auch das Combo-System zum Zug. Mit jeder Attacke steigt ein Multiplikator an, der den Schaden um 10 Prozent erhöht. Allerdings darf man dabei keine längeren Pause machen, da sonst die Attacken wieder auf den Grundwert zurückgesetzt werden. Vor allem bei den Bossen spielt es eine wichtige Rolle, ob man Angriffe mit dem einfachen oder fünffachen Schaden austeilt. So sollte man sich besonders mächtige Manöver für die Zeit aufsparen, wenn sie besonders effektiv sind. Und auch zum Beispiel bei Heilmanövern gilt es zu beachten, dass die Gefahr hier gross ist, dass man den Schadensbonus wieder von vorne aufbauen muss.

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Fazit

Mit seiner Optik muss sich der erste Appetithappen von «Sword Art Online – Hollow Realization» nicht vor anderen Japan-Rollenspielen, wie etwa der vom Gameplay her ähnlichen «Tales of»-Reihe, verstecken. Kommt dazu, dass das Kampfsystem genug Komplexität aufweist, um wohl auch über längere Zeit unterhalten zu können. Ob dann auch die Missionen und die Story überzeugen, muss sich im fertigen Game zeigen. Erscheinen soll das Action-Rollenspiel im Verlaufe des Jahres 2016 für PS4 und PS Vita.


Publiziert am 14.01.2016 | Aktualisiert am 14.01.2016
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