Angespielt: Shadow of the Beast Amiga-Hit in modernem Gewand

26 Jahre ist es her, seit «Shadow of the Beast» auf dem Amiga für Furore sorgte. Nun erscheint eine Neuauflage des Klassikers für die PS4, der um einiges vielseitiger ist, als das Original.

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Übersicht
1989 erschien «Shadow of the Beast», das mit seiner grandiosen Optik (aus heutiger Sicht kaum mehr verständlich) und dem stimmungsvollen Soundtrack für Furore sorgte. Da das Gameplay allerdings ziemlich simpel gestrickt war, galt es damals schnell als sogenannter Grafikblender. Trotzdem war es ein so grosser kommerzieller Erfolg, dass es schnell für jede erdenkliche Plattform – damals kam zum Beispiel gerade der Sega Mega Drive auf den Markt – umgesetzt wurde. Nun lässt Sony in Grossbritannien eine Neuauflage des Spiels entwickeln. Wir konnten diese an einem Event in Berlin anspielen und stellten erfreut fest, dass auch das Gameplay um einiges komplexer ist als im Original.

Gameplay
«Shadow of the Beast» ist eine Mischung aus 2D-Jump-’n’-Run und actionreichen Kämpfen.  Die Levels sind zwar in drei Dimensionen dargestellt, das titelgebende Monster kann sich aber «nur» seitwärts bewegen. Dabei kann es an Wänden hochklettern und über Abgründe hüpfen, wobei in den Levels auch verschiedene Geheimräume versteckt sind.

 

Der Hauptfokus liegt aber auf den Kämpfen. Hier ist die Struktur ähnlich wie in den «Bayonetta»-Spielen. Für jede Auseinandersetzung erhält man, je nach Dauer und eingesteckten Schlägen, eine Bewertung. Zum Schluss jedes Level, von denen jedes typischerweise aus rund zehn Kämpfen besteht, gibt es dann eine Gesamtnote.

Wir konnten mit den «Grass Plains of Karamoon» das Tutorial und mit «The Arid Waste» den vierten Level des Games anspielen. Während zunächst ein einfacher Stich reicht, um die von links und rechts herantrabenden Gegner zu erledigen, werden die Kämpfe mit der Zeit immer komplexer. So muss das Beast einzelne Feinde betäuben, um sie angreifen zu können. Bei mit Schilden ausgerüsteten Truppen muss man zuerst mit einer Rolle in deren Rücken gelangen, um sie zu verwunden. Zusätzlich steht man unter leichtem Zeitdruck, da bei jeder Begegnung immer mehr Monster nachkommen. Ist man nicht schnell genug mit Aufräumen, kann man von ganzen Horden überrannt werden.

Amiga lässt Klassiker Shadow of the Beast in neuem Gewand relaunchen play

 

Reines Tastenhämmern hilft bei «Shadow of the Beast» definitiv nicht weiter. Stattdessen sollten viele Angriffe mit dem richtigen Timing ausgelöst werden. Dies gilt auch für die Spezialattacke, die man mit einer perfekten Kombination ohne Gegentreffer freischaltet. Hier lassen sich dann in Zeitlupe sämtliche vorhandenen Gegner ausschalten – allerdings nur, wenn man im perfekten Moment die Quadrattaste drückt. Sonst gilt der Versuch als misslungen und das Game geht in normalem Tempo weiter.

Gelungen ist die Inszenierung: So zoomt die Kamera immer wieder mal rein und raus oder fängt das Geschehen leicht seitlich mit sich verschiebenden Hintergründen ein. Während das Beast im Tutorial-Level auf grünen Wiesen und unter Obstbäumen tobt, spielt der zweite Abschnitt in einer Wüste, wo es weit und breit nur Steine und Sanddünen zu erkennen gibt. Für Abwechslung bei den Umgebungen ist also gesorgt.

Amiga lässt Klassiker Shadow of the Beast in neuem Gewand relaunchen play

 

Fazit

Besonders die fordernden Kämpfe und der klar strukturierte Spielverlauf haben es uns angetan. «Shadow of the Beast» ist kein simpler Tastenprügler. Stattdessen will jede Attacke wohlüberlegt sein – wobei auch das Timing eine entscheidende Rolle spielt. Zusammen mit der tollen Grafik hat das Spiel durchaus Potenzial. Allerdings ist die Steuerung der Hüpfabschnitte noch etwas schwammig. Zudem bleibt die Frage, wieviele Abschnitte den Weg ins fertige Spiel schaffen, zumal die einzelnen Levels nicht besonders umfangreich sind. Erscheinen soll «Shadow of the Beast» am 2. März 2016 über das Playstation Network für PS4 für 19.90 Franken.

Publiziert am 07.12.2015 | Aktualisiert am 12.08.2016
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  • Markus  Schweizer 08.12.2015
    Hmmm, an diesen Titel mag ich mich gar nicht erinnern. Und ich hatte doch einige Amiga games gezockt.