Angespielt: «Pokémon Tekken» Die putzigen Monster bitten zum Duell

Die süssen Pokémon haben auf den ersten Blick so gar nichts mit den Prüglern der «Tekken»-Serie gemeinsam. Beim Anspielen von «Pokémon Tekken» zeigt sich aber, dass auch Pikachu und Co. ganz schön austeilen können.

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«Pokémon Tekken» für Wii U bei Digitec vorbestellen (63.50 Franken)

Übersicht
Am 27. Februar 1996, also vor knapp 20 Jahren, war mit dem Japan-Start des Gameboy-Spiels «Pokémon Red» die Geburtsstunde der süssen Taschenmonster. Sogar noch älter ist die «Tekken»-Reihe, die am 9. Dezember 1994 zum ersten Mal in den japanischen Spielhallen für Aufsehen sorgte und deren siebter Teil vielleicht noch dieses Jahr am Start steht. Bereits am 18. März erscheint auf der Wii U ein Crossover der beiden legendären Reihen. In «Pokémon Tekken» treten 16 Mönsterchen in verschiedenen Arenen mit schwingenden Pfoten gegeneinander an. Doch keine Panik: Das Game ist ähnlich wie «Super Smash Bros.» absolut jugendfrei inszeniert.

Gameplay
An einem Event im deutschen Nintendo-Sitz in Frankfurt am Main konnten wir mehrere Runden des Prüglers spielen. Sehr speziell ist, dass das Game unter gewissen Voraussetzungen von 2D in 3D und wieder zurück wechselt. Heisst: Mal lassen sich Pokémon nur seitlich hin und her bewegen, mal können sie kreuz und quer durch die Arena rennen. Da die Kamera dabei die Mönsterchen verfolgt, hat dies auch aufs Gameplay Auswirkungen. So kann bei Gefechten auf der gleichen Konsole nur eine Person das Geschehen auf dem TV-Gerät verfolgen, während der andere mit dem Monitor des Tablet-Controller der Wii U vorlieb nehmen muss.

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Trotz weniger Attacke-Arten ist das Gameplay relativ strategisch. Jedes Pokémon besitzt eine normale und eine Spezialattacke. Zwar lassen sich die meisten Attacken blocken, was durch einen Schild angezeigt wird. Allerdings ist man dann empfindlich gegen einen Wurfangriff des Gegners. Zusätzlich füllt sich mit der Zeit die sogenannte Resonanz-Anzeige. Ist diese voll, mutiert das Pokémon in seine aus den Rollenspielen bekannte Mega-Evolution. In dieser Form lösen die Mönsterchen besonders mächtige und zum Teil in spektakulären Zwischensequenzen inszenierte Attacken aus.

Vor Beginn des Duells entscheidet man sich für zwei Support-Pokémon, die man in festgelegten Zeitabständen zum Einsatz bringt. Manche lösen eine Attacke auf den Gegner aus, andere verstärken die eigenen Angriffe oder helfen dem Hauptkämpfer auf andere Weise. All diese Mechanismen geben dem Spiel einen taktischen Anstrich, womit der gewählte Zeitpunkt zum Einsatz des richtigen Angriffs definitiv wichtiger ist als die perfekte Beherrschung des Controllers.

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Zwar konnten wir am Event nur den lokalen Zweispieler-Modus anspielen. Aber auch andere Varianten kommen nicht zu kurz. Für Einzelspieler steht nicht nur ein umfangreiches Tutorial, sondern auch eine Liga zur Verfügung, durch die man sich durchprügeln kann. Dort kann man den Pokémon auch ein Training verpassen, wodurch sie mit der Zeit stärker werden. Daneben darf man natürlich auch online antreten, egal ob gegen Kollegen in Freundschafts-Duellen oder in Ranking-Matches gegen ähnlich starken Spieler.

Publiziert am 18.02.2016 | Aktualisiert am 18.02.2016

Fazit

Auch dank der hervorragenden Optik mit knallbunten Spezialeffekten hatten wir mit «Pokémon Tournament» eine gute Zeit. Spielerisch zielt das Game eher auf Prügeleinsteiger ab – aufgrund der jüngeren Zielgruppe auch verständlich. Der fliegende Wechsel zwischen 2D- und 3D-Arenen gibt dem Spiel aber viel Dynamik, und dank der relativ simplen Möglichkeit, gegnerische Blöcke mit einer Wurfattacke zu durchbrechen, werden vor allem aggressive Strategien belohnt. Erscheinen soll «Pokémon Tournament» am 18. März für Wii U.

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