Angespielt: «Metal Gear Solid 5 – The Phantom Pain» Sexy Einsatz hinter den russischen Linien

Der nächste Einsatz von Naked Snake führt ihn nach Afghanistan, wo er es mit seinen Peinigern aus «Ground Zeroes» und der Roten Armee zu tun bekommt. Wir sind mit dem Agenten an der E3 hoch zu Ross durch die Wüste geritten.

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Übersicht
Nach dem letztjährigen Prolog «Ground Zeroes» soll nun in diesem Jahr endlich die vollständige Ausgabe von «Metal Gear Solid 5» erscheinen. Darin erwacht Naked Snake nach neun Jahren aus dem Koma, in das ihn die Verbrecher im Auftakt geschickt haben. Mit seiner frisch gegründeten Organisation «Diamond Dogs» macht er sich auf nach Afghanistan, um sich an seinen Peinigern zu rächen. Doch im Jahr 1984 ist dort auch die russische Armee unterwegs, die den nun unter dem Namen Venom Snake operierenden Agenten nur zu gerne tot sehen würde.

Gameplay
Im Gegensatz zu «Metal Gear Solid 4» wartet das neue Spiel mit vielen Veränderungen auf. So kommt mit Afghanistan eine riesige offene Welt zum Einsatz. Auch der Spielverlauf ist komplett non-linear. So kann Snake in der Einsatzbasis «Mother Base» jeweils zwischen verschiedenen Haupt- und Nebenmissionen auswählen, die mit verschiedene Belohnungen bieten. Zusätzlich lernt Snake im Verlauf des Spiels mehrere Begleiter kennen, darunter die sexy Scharfschützin Quiet oder einen Wolf. Diese lassen sich – komplett optional – auf Missionen mitnehmen. Dabei gilt: Je mehr man sich um die Buddies kümmert, desto hilfsbereiter sind sie.

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Vor dem Einsatz gilt es jeweils, eine der Landezonen – die sich an komplett unterschiedlichen Orten befinden können – und die Bewaffnung auswählen. Je nach Vorgehensweise stehen hier Schlafpistole, Sniper-Waffen, C4-Sprengstoff oder Snakes bionischer Arm für harte Nahkampf-Angriffe zur Verfügung. So kann man als Snake je nach Ziel auch entscheiden, ob man die feindlichen Stellung tatsächlich infiltrieren muss oder ob man den Auftrag auch nur aus der Ferne und mit weniger Risiko erledigen kann. Der längere Trailer (siehe oben) zeigt sogar, wie man eine Mission auf vier verschiedene Arten lösen kann.

Eine entscheidende Rolle für die Taktik spielen schliesslich auch Faktoren, die sich nur beschränkt beeinflussen lassen. Zwar kann Snake die Startzeit der Mission auswählen. Allerdings schreitet die Zeit auch während des Einsatzes fort, so dass eine Nachtmission auch mal bis zur Mittagszeit dauern kann. Ebenso kann das Wetter inklusive Sandstürmen für einige Überraschungen sorgen. Zusätzich fahren die russischen Soldaten Patrouillen in den Einsatzgebieten.

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Im Einsatz ist schliesslich erstaunlich, mit welcher Liebe zum Detail die Welt gestaltet wurde. So kann Snake zum Beispiel die Gespräche der Wache abhören. Einer der beiden kann offenbar Englisch. Denn er möchte seinen Kumpel offenbar den Satz «Ich habe mit deiner Freundin geschlafen» beibringen. Für nur Russisch sprechende Gegner muss Snake aber einen Übersetzer anheuern, damit er sie auf der Basis verhören kann. 

Beim Anspielen wirkte die Steuerung etwas chaotisch – was aber auch an der typischen Übermüdung an einer E3 gelegen haben könnte. Zudem ist die Optionsvielfalt so riesig, dass die Tastenbelegung fast zwangsweise relativ komplex sein muss. Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, vor dem Start nochmal den Prolog «Ground Zeroes» zu spielen, um uns auf das Game einzustimmen.

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Publiziert am 14.07.2015 | Aktualisiert am 14.07.2015

Fazit

Obwohl das Game missionsbasiert ist, kann Snake in der offenen Umgebung viel Schabernack – etwa mit seiner Kartonschachtel – treiben, und oft gibt es viele verschiedene Wege, um eine Mission erfolgreich abzuschliessen. Auch der Tag-/Nachtwechsel und das unterschiedliche Wetter dürften dazu beitragen, dass sich jede Aufgabe immer wieder anders spielt. Bleibt noch die Frage, ob sich mit der offenen Welt auch eine so dichte Geschichte wie im Vorgänger erzählen lässt. Erscheinen soll «Metal Gear Solid 5 – The Phantom Pain» am 1. September 2015 für PS4, PS3, Xbox One und Xbox 360 sowie zwei Wochen später für den PC.

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