Angespielt: Lego Dimensions Von «Batman» bis zu «Herr der Ringe»

Wie «Skylanders» und «Disney Infinity» bezieht auch «Lego Dimensions» echte Figuren in ein Videogame mit ein. Die grosse Stärke des neuen Spiels sind aber die unzähligen Lizenzen, die man «verlegoisiert» hat: Batman, die Simpsons oder Doctor Who sind nur einige davon.

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Übersicht
«Lego Dimensions» ist nicht einfach ein weiteres Game aus der inzwischen recht umfangreichen «Lego»-Reihe. Stattdessen wird das Starterpaket mit den echten Lego-Männchen von Batman, Gandalf und der aus dem Lego-Film bekannten Wildstyle ausgeliefert. Auch ein Batmobil und das sogenannte Toy Pad, das man zunächst noch zusammensetzen darf, sind dabei. Letzteres besteht aus verschiedenen Feldern, auf die man die Figuren und Fahrzeuge stellen kann, um im Spiel Rätsel zu lösen. Wie das genau funktioniert, haben wir an der E3 ausprobiert.

Gameplay
Wer bereits einmal ein Lego-Game gespielt hat, wird sich auch bei «Lego Dimensions» schnell heimisch fühlen. Auch hier gilt es, herumliegenden Ringe zu sammeln und verschiedene Rätsel zu lösen, um vorwärts zu kommen. Zusätzlich ist der für die Reihe typische Humor zu finden, und die verschiedenen Welten des Spiels bieten da ganz neue Möglichkeiten – etwa wenn Batman ganz schockiert ist, dass es neben dem Superschurken Scarecrow auch beim «Zauberer von Oz» eine Vogelscheuche gibt.

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Neben dem Musical-Klassiker konnten wir an der E3 auch je einen Abschnitt zu Scooby-Doo und zum Game-Klassiker «Portal 2» anspielen. Von jedem der drei Helden im Spiel gibt es auch ein entsprechendes Lego-Männchen, das es bei verschiedenen Rätseln aufs richtige der drei Felder auf dem Toy Pad zu setzen gilt. So sind zum Beispiel im «Portal 2»-Level Öffnungen in verschiedenen Farben in den Wänden zu finden. Durch diese hüpfen die Figuren, wenn man ihre realen Ebenbilder auf dem gleichfarbigen Feld auf dem Toy Pad platziert. Dank LED-Lichtern können die Farben auch wechsen Manchmal lassen sich Batman und Co. auch vergrössern oder verkleinern, um zum Beispiel durch eine Minitüre zu gelangen. In diesem Abschnitt kommt auch das aus dem Original bekannte Portal-Gewehr zum Einsatz, mit dem man zwei Löcher in die Wand schiesst, die danach eine direkte Verbindung darstellen.

Auch im Kampf gegen die Böse Hexe des Westens aus dem «Zauberer von Oz» spielt das Zubehör eine wichtige Rolle. So bewirken immer wieder andere rot leuchtende Felder, dass Batman im Spiel in einem Kraftfeld eingesperrt wird. Um ihn daraus zu befreien, muss man sein Figürchen auf dem Toy Pad verschieben. Der Scooby-Doo-Abschnitt konnte uns vor allem optisch beeindrucken. So hat man dem Geisterhaus und dem Garten einen leichten Cel-Shading-Look spendiert, so dass die Grafik wie aus einem alten Zeichentrickfilm entsprungen aussieht.

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Neben dem Starterpaket erscheinen zu «Lego Dimensions» nach dem Start jede Menge Zusatzinhalte. Zu den bereits bekannten Lizenzen gehören unter anderem die britische Science-Fiction-Serie «Doctor Who», das Zeitreise-Spektakel «Back to the Future», das gelbe Trickfilm-Epos «The Simpsons» und der Dino-Knaller «Jurassic Park». In den Paketen sind neben neuen Lego-Figuren und -Fahrzeugen auch neue Abschnitte zu den entsprechenden Filmen und Serien zu finden.

Publiziert am 27.07.2015 | Aktualisiert am 27.07.2015

Fazit

Während andere Figürchen-Game-Kombinationen primär an Kinder gerichtet sind, können mit «Lego Dimensions» auch Erwachsene ihren Spass haben. Zum einen tragen die Lego-Männchen tatsächlich zum Gameplay bei und sind nicht nur reine Platzhalter, die darüber entscheiden, welche Helden im Game verfügbar sind. Zum anderen ist das Spiel selbst relativ anspruchsvoll. Besonders im «Portal 2»-Abschnitt kommen auch die grauen Zellen auf ihre Kosten. Erscheinen soll das Starterpaket am 1. Oktober 2015 für PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und Wii U – zum stolzen Preis von rund 120 Franken.

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