Angespielt: «Homefront – The Revolution» Aufstand gegen die Nordkoreaner

Was passiert, wenn das Silicon Valley nicht in Kalifornien, sondern in Nordkorea liegen würde? So abstrus die Frage ist, so raffiniert ist sie auch als Ausganglage für ein Game. Wir haben den Shooter «Homefront – The Revolution» an der Gamescom angespielt.

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Übersicht
Fast spektakulärer als das Game selbst ist die bisherige Geschichte von «Homefront – The Revolution». Im Jahr 2011 kündigte THQ einen Nachfolger zum durchwachsenen Shooter «Homefront» an. Diesen liess man nicht in einem hauseigenen Studio, sondern vom britischen Ableger der deutschen Firma Crytek entwickeln. THQ ging allerdings Ende 2012 pleite, worauf Crytek das Game übernahm. Allerdings gerieten auch die Frankfurter Mitte 2014 in finanzielle Schwierigkeiten und konnten teilweise sogar die Löhne nicht mehr bezahlen. Schliesslich übernahm die Münchner Firma Koch Media die Marke, Crytek UK wurde kurzerhand in Deep Silver Dambuster umbenannt. Und es besteht weiterhin Hoffnung, dass «Homefront – The Revolution» tatsächlich nächstes Jahr erscheint.

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Fast so turbulent ist die Story des Spiels: In der Fiktion hat Nordkorea einen etwas intelligenteren Diktator als einen ehemaligen Berner Schüler. Besonders in Sachen Computertechnologie schwingt sich das Land zu einem weltweiten Leader auf. Ganz anders als die USA, die nach einem jahrelangem Abschwung pleite gehen. Kein Wunder als, dass die Nordkoreaner bald bei ihrem Erzfeind einmarschieren und das Land unter Beschuss nehmen.

Gameplay
Der Schauplatz des Spiels ist Philadelphia. Die Stadt wird – im Gegensatz zum linearen Vorgänger – als offene Welt inszeniert und ist in drei Regionen eingeteilt. In der grünen Zone rund um das Rathaus haben sich die Invasoren breitgeschlagen, wo sie in Saus und Braus leben. Die gelbe Zone besteht aus den Slums für die US-Bevölkerung, die mit Überwachungskameras an jeder Ecke beobachtet werden. Die rote Zone ist in den Aussenbezirken der Stadt zu finden. Dort herrscht nackte Anarchie, Verbrecher treiben ihr Unwesen, und es wird zuerst geschossen und erst danach gefragt.

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Die ganze Karte ist zudem in kleine Gebiete eingeteilt. In jedem davon befindet sich ein Strike Point (ein Gebäude oder ein anderer wichtiger Punkt), den es einzunehmen gilt, womit das Viertel in die Hände der Rebellen fällt. Dies ist allerdings nicht ganz einfach, denn die Feinde sind schwer bewaffnet, und wer einfach wild um sich ballert, ist bald Kanonenfutter.

Doch zum Glück hat man als Protagonist einige Möglichkeiten, die Bedrohung einzudämmen. So fährt man zum Beispiel kleine ferngesteuerte Autos zum Feind und bringt sie dort zur Explosion. Mittels Hacking lassen sich fremde Flugdrohnen umdrehen, die dann zum Beispiel einen gegnerischen Sniper-Schützen ausschalten. Mit in der Umgebung gefundenen Gegenständen kann man jederzeit die eigenen Waffen modifizieren und verstärken. In den meisten Fällen lohnt es sich, möglichst heimlich vorzugehen, um über die Karte verteilte Waffenlager oder auch Fahrzeuge wie Motorräder zu finden. Im Gegensatz zu anderen Shootern regeneriert sich die Lebensenergie nicht automatisch, sondern muss mit Healthpacks wieder aufgemöbelt werden.

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Publiziert am 21.10.2015 | Aktualisiert am 21.10.2015

Fazit

Wir konnten eine noch sehr frühe Version des Games anspielen, und so war die Optik noch nicht auf dem aktuellen Stand. Ansonsten hat das Spiel mit seiner grossen Welt und und den vielen Möglichkeiten, die Waffen zu modifizieren, einiges an Potenzial. Ob auch die Geschichte etwas taugt, erfahren wir wohl irgendwann im nächsten Jahr, wenn das Game für PC, PS4 und Xbox One erscheint.

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