Angespielt: Halo 5 – Guardians Vieles neu und trotzdem wie bisher

Auch wenn «Guardians» in der Multiplayer-Beta viele Neuerungen bietet, spielt sich das Game immer noch wie eine echte «Halo»-Ausgabe. Wir haben zwei neue Modi ausprobiert.

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Übersicht
Obwohl «Halo 5 – Guardians» erst Ende Jahr erscheinen soll, können die Käufer der «Master Chief Collection» noch bis am 18. Januar die erste und sehr wahrscheinlich letzte Multiplayer-Beta des sehnlichst erwarteten Shooters anspielen. Dabei machen sich zwar einige Gameplay-Veränderungen bemerkbar, die sich aber nicht so stark auswirken, als dass das typische «Halo»-Feeling verloren ginge. Wir haben die komplett unterschiedlichen Modi «Showdown» und «Ausbruch» ausprobiert.

Gameplay
Bereits nach den ersten Sekunden im Spiel machen sich schon die wichtigsten Neuerungen bemerkbar. Zum einen kann man zum ersten Mal in der «Halo»-Reihe mit jeder Waffe – also auch mit einem Maschinengewehr – die Gegner mit der linken Schultertaste heranzoomen. Dies hat aber nur zur Folge, dass die Gegner grösser auf dem Bildschirm erscheinen und bringt keine weiteren Vorteile. So ist auch das «Schiessen aus der Hüfte» nach wie vor eine valable und aufgrund der gesparten Zeit vielleicht sogar die bessere Option.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, auf Knopfdruck zu sprinten. Die Dauer ist zwar nicht begrenzt. Allerdings regenerieren sich die Schilde der Kämpfer nur, wenn man nicht bei vollem Tempo durch die Gegend rennt. Dies gibt dem Spiel eine neue taktische Komponente. Auch ist das Sprinten nicht so viel schneller als die bisherige reguläre Laufgeschwindigkeit, so dass der Versuch, aus einem Duell zu fliehen, meist doch mit dem eigenen Tod endet.

Eher effektiv in solchen Situationen ist der ebenfalls neue Ausfallschritt, mit dem man schnell einige Meter in eine beliebige Richtung zurücklegen kann. Zudem lassen sich nun die Sprünge dank eines kurzen Schubs um wenige Meter verlängern, um so zum Beispiel eine grössere Lücke zu überqueren. Diese Neuerungen ergeben im Endeffekt etwas mehr Bewegungsfreiheit, sind aber im Vergleich zu früheren «Halo»-Ausgabe nicht so gewichtig, als dass sie das liebgewonnene Spielgefühl komplett über den Haufen werfen würden.

Bei den Modi konnten wir «Showdown» anspielen, ein simples Team-Deathmatch, bei dem es darum geht, welche Seite zuerst 50 Gegner killt. Eher an «Counterstrike» erinnert die Variante «Ausbruch», in der es darum geht, welches Team sämtliche Feinde erledigt. Da diese auf kleinen Karten ausgetragenen Gefechte oft weniger als eine Minute dauern, gehts hier im Best-of-9-Modus darum, wer zuerst fünf solcher Duelle gewinnt. Egal ob kleine oder grosse Maps, grafisch sieht das Game besonders mit den Lichteffekten fantastisch aus und steht der Konkurrenz um nichts zurück.

Publiziert am 13.01.2015 | Aktualisiert am 13.01.2015

Fazit

Bereits ein knappes Jahr vor dem Release macht der Multiplayer-Modus von «Halo 5 – Guardians» massig Spass. Trotz einiger Wartezeiten funktioniert er auch technisch um einiges besser als die in dieser Hinsicht enttäuschende «Master Chief Collection». Die Neuerungen werfen das bisherige Spielkonzept nicht über den Haufen, und das Entfernen jeglicher Charakterentwicklung lässt von Beginn weg auf faire Duelle hoffen, ohne dass man zuerst 50 Stunden ins Spiel investiert haben muss. Erscheinen soll der fertige Shooter – inklusive Singleplayer-Kampagne – im 4. Quartal 2015 exklusiv für Xbox One.

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