Angespielt: Halo 5 – Guardians Ballern mit der richtigen Strategie

Der wichtigste Multiplayer-Modus in «Halo 5 – Guardians» ist Warzone. Dort treten zwei Zwölferteams auf riesigen Karten gegeneinander an. Zusätzlich halten sich bis zu 50 vom Game gesteuerte Truppen auf dem Schlachtfeld auf. Wir haben die epische Variante an der E3 angespielt.

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Übersicht
Neben dem Single-Player-Modus, der zusätzlich zum Master Chief auch den Spartaner Jameson Locke als spielbaren Protagonisten bietet, besitzt «Halo 5 – Guardians» auch wieder einen umfangreichen Multiplayer-Modus. Bereits im letzten Dezember erhielten wir mit der Beta einen kleinen Vorgeschmack, wohin die Reise mit der modifizierten Steuerung geht. An der E3 durften wir nun den Modus «Warzone» spielen, der innerhalb des «Halo»-Universums einige Innovationen aufweist.

Gameplay
Die Regeln erinnern an die Domination-Modi von anderen Shootern: Zwei Teams kämpfen um drei Basen, die es in Besitz zu nehmen gilt. Ist dies geschafft, erhält man regelmässig Punkte, bis im Fall von Warzone das erste Team einen Score von 1000 erreicht ist. Hier sind die Karten allerdings zusätzlich mit vom Game gesteuerten Figuren gefüllt, die man ebenfalls erledigen muss, um einen der drei Stützpunkte einzunehmen. Zusätzlich können die Mannschaften gewinnen, indem sie beim gegnerischen Ausgangspunkt einen Energiekern zerstören. Dies gelingt aber nur, wenn eine Mannschaft komplett überlegen ist und sämtliche drei Ziele in Besitz hat.

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Soweit, so bekannt: Allerdings hat Warzone einen raffinierten Haken: Im Laufe der Partie tauchen auf der Karte starke Boss-Monster auf. Das Team, das dem jeweiligen Ungetüm den entscheidenden Schuss verpasst, erhält damit bis zu 200 Punkte, was ein bereits verloren geglaubtes Spiel komplett umdrehen kann. Das fiese ist aber, dass die Bosse meist weit abseits der Basen zu finden sind, so dass diese für kurze Zeit schutzlos bleiben. So lässt sich nach unseren zwei gespielten Partien noch nicht definitiv sagen, ob das möglichst schnelle Erobern der Ziele oder das Erledigen der Bosse die erfolgsversprechendere Strategie ist.

Zusätzlich steigt jeder Spieler im Level auf, was an Automaten neue Fahrzeuge und Waffen freischaltet. Während man auf dem ersten Level praktisch nur Zugriff auf Pistole und Sturmgewehr hat, kann man auf der sechsten Stufe auch zum Raketenwerfer, zum Scharfschützengewehr oder zur Laserknarre greifen. Auch Fahrzeuge wie Warthog, Ghost oder Mantis stehen mit der Zeit zur Verfügung. Die dazu benötigte Energie regeneriert sich mit der Zeit oder füllt sich beim Levelaufstieg komplett auf. Passiert dies gerade zur richtigen Zeit, kann sich ein Spiel relativ schnell drehen.

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Publiziert am 23.07.2015 | Aktualisiert am 23.07.2015

Fazit

Während die «Halo»-Reihe bisher auf eher kleiner angelegte Mulitplayer-Varianten setzte, ist «Warzone» tatsächlich riesig geraten. Die Vermischung von reinen Spieler-Kämpfen und Fights mit computergesteuerten Gegnern und der entsprechenden Punkteverteilung gibt dem Ganzen eine starke taktische Komponente und lässt das Schlachtfeld auch voller wirken, als es mit den 24 Spielern tatsächlich ist. So hatten wir mit den beiden rund viertelstündigen Partien jede Menge Spass. Allerdings steht und fällt das Ganze mit dem Balancing, da auch beide Strategien – Basen einnehmen oder Monster plätten – gleichermassen zum Erfolg führen sollten. Erscheinen soll «Halo 5 – Guardians» am 27. Oktober 2015 exklusiv für Xbox One.

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