Angespielt: «Gwent – The Witcher Card Game» Hier werden Blätter voll ausgereizt

Eigentlich war Gwent nur ein Mini-Game im epischen Rollenspiel «The Witcher 3 – Wild Hunt». Jedoch hat es vielen Leuten so gut gefallen, dass ein Ruf nach einem eigenständigen Ableger laut wurde. Nun ist die Beta zu «Gwent – The Witcher Card Game» angelaufen. Wir haben bereits einige Stunden unsere Karten auf den virtuellen Tisch gelegt.

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Das ist «Gwent – The Witcher Card Game»

Wenn der Hexer Geralt von Riva in «The Witcher 3 – Wild Hunt» eine Pause von den bösen Buben und den gefährlichen Monstern benötigt, setzt er sich in ein Gasthaus und spielt dort eine Runde des Kartenspiels Gwent. Dabei legen zwei Personen Karten mit unterschiedlichen Werten auf eine von drei Reihen (Nahkampf, Fernkampf, Belagerung), um möglichst viele Punkte einzuheimsen. Der Kniff am Ganzen: Man muss den Gegner zweimal besiegen, um eine Partie zu gewinnen. Dies ergibt viele taktische Varianten. So kann man zum Beispiel Karten sparen und auch mal eine Runde absichtlich verlieren. Aufgrund der hohen Beliebtheit arbeiten die «Witcher»-Entwickler nun an einer eigenständigen Umsetzung. Die heisst «Gwent – The Witcher Card Game» und ist nochmals um einiges komplexer als die Minispiel-Vorlage.

Angespielt: «Gwent – The Witcher Card Game»: Gameplay und Releasedate play

 

Gameplay: So spielt sich «Gwent – The Witcher Card Game»

Das Grundspiel ist unverändert geblieben: Zu Beginn wählt zwischen vier Fraktionen mit verschiedenen Karten aus und muss danach in einem Best-of-Three-Match zwei Runden gewinnen. Dabei bekommt jeder Spieler neben den 10 Karten zu Beginn vor der zweiten Runde nochmals zwei und vor einer allfälligen dritte Runde nochmals eine Karte dazu. Insgesamt stehen also maximal 13 Karten zur Verfügung, um selber eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen – oder den Gegner auf einem möglichst niedrigen Level zu halten. Dabei ist das Spiel inzwischen so komplex, dass für jede einzelne Fraktion viele verschiedene Strategien zum Sieg führen können.

Seit dem «Witcher 3»-Minispiel gibt es aber auch haufenweise Veränderungen. Die viel zu starken Spione sind zwar noch vorhanden. Diese geben allerdings nur noch eine statt zwei Karten aufs eigene Deck und spielen so keine entscheidende Rolle mehr. Dafür gibt es nun viel mehr verschiedene Karten, welche die bereits gelegten verstärken oder jene des Gegners schädigen. Neu sind die Karten in Gold, Silber, und Bronze eingeteilt, wobei man von den beiden ersten nur eine gewisse Anzahl im aus mindestens 25 Karten bestehenden Set haben darf. Zudem darf von einzelnen Karten, wie jener, die den Punktwert einer Reihe verdoppelt oder die stärkste gelegte Karte killt, nur noch eine im eigenen Set vorhanden sein. Kurz: Es gibt viele Dinge zu überlegen, um sich bereits vor dem Spiel eine möglichst perfekte Ausgangslage zu verschaffen.

Angespielt: «Gwent – The Witcher Card Game»: Gameplay und Releasedate play

 

Wer eine Partie gewinnt, steigt einen Bruchteil im Level auf und gewinnt zwei verschiedene Ressourcen. Die eine lässt sich dazu einsetzen, um Fässer zu kaufen, die fünf neue Karten beinhalten. Mit der zweiten lassen sich selber die Karten herstellen, die einem noch fehlen. Für goldene Ausgaben muss man allerdings eine ganze Weile spielen und sparen. Das Matchmaking scheint sich am Spieler-Level zu orientieren, so dass Spieler mit etwa gleich viel gewonnenen Partien aufeinandertreffen. Wer eine Runde verliert, geht leer aus. Dies kann zwar demotivierend wirken, dafür darf man dann auch damit rechnen, auf keine überlegenen Spieler zu treffen.

Fazit von «Gwent – The Witcher Card Game» und Releasedate für PC, PS4 und Xbox One

Auch wenn man bereits jetzt auf der PC-Version mit echtem Geld neue Karten kaufen kann, ist dies in «Gwent – The Witcher Card Game» noch kein sehr effektives Pay-to-Win. Dank des Drei-Runden-Systems spielt hier die Taktik eine viel wichtigere Rolle als die reine Kartenstärke. Schliesslich spielt auch das Glück noch eine Rolle. So kann es vorkommen, dass man zu Beginn einer Runde 10 Karten aus dem 25er-Stapel zieht, die vorne und hinten nicht zusammenpassen. Jedenfalls hatten wir jede Menge Spass damit, unsere Karten perfekt aufeinander abzustimmen und mit immer weiter verfeinerten Strategien zum Sieg zu kommen. Wann das fertige Spiel für den PC, die PS4 und die Xbox One erscheint, ist zurzeit noch nicht bekannt.

Publiziert am 31.10.2016 | Aktualisiert am 01.11.2016
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