Angespielt: «Gran Turismo Sport» Heisse Rennen für Einsteiger und Profis

Mit dem Ableger «Gran Turismo Sport» setzen die Entwickler der legendären Racing-Reihe auf Online-Rennen, bei denen sich die besten Spieler jährlich zu Weltmeisterschaften treffen. Aber auch Neulinge sollen im Spiel nicht zu kurz kommen. Ob der Spagat gelingt? Wir haben das Game mit den japanischen Programmierern von Polyphony Digital am deutschen Nürburgring angeschaut.

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Übersicht

Seit 19 Jahren ist die «Gran Turismo»-Serie nicht mehr von der Playstation wegzudenken. So hat sich die Racing-Reihe bis Ende letzen Jahres weltweit über 76,5 Millionen Mal verkauft. Allerdings ist es seit «Gran Turismo 6» bereits wieder knapp drei Jahre seither. Nun erscheint in diesem Herbst «Gran Turismo Sport», das den Fokus des Spiels stärker in den Online-Sektor verlegt.

Trailer zu «Gran Turismo Sport»

Trailer zu «Gran Turismo Sport»

 

Gameplay

Die technischen Daten gleich vorweg: «Gran Turismo Sport» bietet 27 Strecken an 19 Orten, die sich mit 137 Boliden befahren lassen. Unter den Strecken sind reale Orte wie die Nordschleife des Nürburgrings oder fiktive Kurse wie der 20 Kilometer lange «Tokyo Expressway» zu finden. Zum ersten Mal gibt es mit dem Northern Isle Speedway auch ein Halbmeilen-Oval (rund 800 Meter), auf dem sich eine Runde innerhalb von weniger als 15 Sekunden absolvieren lässt. Aber auch die echten Strecken in Brands Hatch oder Willow Springs sind im Game vorhanden.

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Bei den Fahrzeugen konzentriert man sich vor allem auf Langstrecken-Boliden. Die sind in vier Klassen eingeteilt, wobei jede davon sowohl reale Autos als auch erst auf dem Reissbrett vorhandene Concept Cars bietet. So stehen in der höchsten Klasse zum Beispiel der echte «Audi R8 LMS» neben dem erdachten «Mazda LM55 Vision Gran Turismo» zur Auswahl. Nach dem Release des Spiels sollen weitere Autos und Strecken als Download dazukommen.

Hauptmodus des Games ist der sogenannte Sport Mode. Hier treten die Spieler gegeneinander an, die sich vorher entscheiden, ob sie für ihr Land oder ihre Lieblingsautomarke aufs Gaspedal treten. Die besten Piloten treffen sich dann jährlich bei einem Event, um den Weltmeister in der entsprechenden Kategorie auszufahren. Durch das Matchmaking werden die Spieler einander nach Herkunft, Alter, Fahrvermögen und weiteren Kategorien zugeteilt, so dass Neueinsteiger nicht gegen Profis antreten müssen.

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Neo-Piloten erhalten sowieso einen sanften Einstieg. Im Kampagnen-Modus gibt es zehn Tutorial-Missionen sowie zehn Lektionen zum Thema Renn-Etikette, die einem beibringen, was sich auf der Strecke gehört und was nicht. Weitere 35 Events drehen sich darum, die Rennstrecken Sektion für Sektion zu lernen und zu meistern. Daneben gibt es noch 62 Missionen, in denen es ganz unterschiedliche Ziel zu erfüllen gibt. Wers lieber unkompliziert hat, der kann im Arcade-Modus einzelne Rennen, Zeitfahren oder Drift-Veranstaltungen erstellen und diese optional zusammen mit einem Kollegen im Splitscreen-Modus in Angriff nehmen.

Optisch erkennt man bei genauerem Hinsehen, dass man vor allem bei den Spiegelungen auf den Karosserien nochmal einige Fortschritte erzielt hat. Aber auch das Innenleben der Autos kommt um einiges detaillierter daher als in früheren Ausgaben. Die Umgebungen der Rennstrecken wirken hingegen noch etwas blass, wobei hier bis zum Release sicher noch das eine oder andere Grafik-Update dazukommt.

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Optisch bereits tadellos ist der Fotomodus, in dem man seinen Traumschlitten beliebig in über 1000 verfügbare Hintergründe mit Sehenswürdigkeiten rund um den Planeten einsetzen kann. Mit einigen Handgriffen lassen sich die Bilder noch aufhellen oder abdunklen sowie die Hintergründe unschärfer machen, damit das Auto noch besser zur Geltung kommt.

Fazit

Wie jeder Multiplayer-Racer steht und fällt das Game etwas damit, wie es die Spieler mit unterschiedlichen Ansprüchen in passende Rennen einteilt – und wie allfällige Regelverstösse auf der Strecke geahndet werden. Unsere Anspielzeit beschränkte sich leider auf ein Rennen gegen die künstliche Intelligenz auf dem Nürburgring. Basierend darauf lässt sich aber sagen, dass «Gran Turismo Sport» viel Potenzial besitzt und mit seinen vielen Modi und Möglichkeiten das Zeug dazu hat, zu einem der abwechslungsreichten Racing-Games zu werden – besonders wenn zum Beispiel 20 Fahrzeuge Stossstange an Stossstange über den Asphalt donnern. Erscheinen soll «Gran Turismo Sport» am 16. November 2016 für die PS4.

Publiziert am 26.05.2016 | Aktualisiert am 26.05.2016
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