Angespielt: God Eater Achtung, die Götterfresser kommen!

Während die «God Eater»-Reihe in Japan ein riesiger Erfolg ist, ging die Reihe im Westen bisher etwas unter. Bisher: Denn in diesem Sommer sollen gleich zwei Spiele erscheinen. Wir haben bei unserem Besuch von Bandai Namco in Tokio beide Games angeschaut.

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Übersicht
Bisher war «Gods Eater Burst» für die PSP das einzige Spiel, das von der in Japan mit drei Millionen verkauften Exemplaren äusserst erfolgreichen Reihe bei uns erschienen ist. Im Sommer 2016 kommt nun unter dem Namen «God Eater Resurrection» ein Remake. Doch damit nicht genug. Mit «God Eater 2 – Rage Burst» gibts auch gleich noch den Nachfolger obendrauf. Beide Spiele werden für die Playstation Vita und die PS4 erhältlich sein.

 

Die übergreifende Story spielt in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit erscheinen auf der Erde sogenannte Oracle-Zellen, die sich an jegliche Art von Materie andocken können. Treffen genug von diesen Zellen zusammen, entstehen Monster, die der Menschheit an den Kragen wollen. Doch zum Glück lassen sich aus diesen Zellen auch Waffen entwickeln, mit denen sich die Bedrohung eindämmen lässt.

Gameplay
Spielerisch erinnern beide Games an «Monster Hunter» – aber mit Knarren. Nach einer kurzen Besprechung im Hauptquartier darf man mit bis zu drei vom Game gesteuerten Mitstreitern eine Mission bestreiten. Die Kämpfe gehen in meist städtischen Umgebungen in Echtzeit über die Bühne. Dabei lassen sich die Waffen verwandeln, um die Monster aus der Ferne mit verschiedenen Munitionsarten unter Beschuss zu nehmen oder ihnen im Nahkampf mit direkten Attacken einzuheizen.

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Der Witz am Ganzen: Neben Lebensenergie und Ausdauer zeigt ein grüner Balken den Vorrat an sogenannten Oracle-Punkten an. Diese werden für die Fernkampf-Attacken benötigt und lassen sich nur wieder auffrischen, wenn man im Nahkampf auf die Monster eindrischt. So ist man gezwungen, die verschiedenen Angriffsarten strategisch einzusetzen. Die Kämpfe sind ziemlich temporeich, so dass man fix zum Beispiel Heilspritzen oder verschiedene Munitionstypen zum Einsatz bringen muss.

Wie im Vorbild lassen die vielen Gegner Gegenstände zurück, mit denen sich neues Equipment, Upgrades und auch spezielle Munition herstellen lassen. Nur so kann man sich für die schwierigeren der über 100 Missionen rüsten.

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Vom Nachfolger «God Eater 2 – Rage Burst» bekamen wir leider nur einige Zwischensequenzen zu sehen, die aber optisch um einiges aufwändiger gestaltet sind als im aufgebohrten Vorgänger. Die Story soll dabei ziemlich umfangreich sein und auch im Verlaufe des Spiels einige Abzweigungen aufweisen. Zudem sind neben Schwertern auch Sensen, Speere und Hämmer im Spiel vorhanden. In Sachen Schusswaffen darf man zudem zur Schrotflinte oder dem Scharfschützengewehr greifen, wobei jede die Möglichkeit zu unterschiedlichen Attacken bietet. Das Game spielt drei Jahre nach dem Vorgänger. Da aber zum Beispiel Figuren aus dem ersten Teil wieder auftauchen, lohnt es sich zum besseren Verständnis der Geschichte, die Spiele chronologisch in Angriff zu nehmen.

Fazit

Zumindest «God Eater Resurrection» sieht man die PSP-Wurzeln an. So sind die Missionen relativ kurz, um in der usprünglichen Version das Gerät unterwegs auch relativ schnell wegstecken zu können. Das Kampfsystem ist aber unterhaltsam, und wenn dann auch noch die Story stimmt, dürften beide Spiele über viele Stunden Spass bereiten. Sowohl «God Eater Ressurection» als auch «God Eater 2 – Rage Burst» sollen in diesem Sommer für PS4 und PS Vita herauskommen. Ob beide Games zusammen als Bundle erscheinen, ist noch nicht bekannt.

Publiziert am 15.02.2016 | Aktualisiert am 15.02.2016
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