Angespielt: «Final Fantasy 15» Erster Ausschnitt aus dem epischen Rollenspiel

Wer sich «Final Fantasy Type-0 HD» kauft, kann zusätzlich eine rund dreistündige Demo von «Final Fantasy 15» anspielen. Darin ziehen vier Jungs aus, um ein riesiges Monster zur Strecke zu bringen.

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Darum gehts
Auch wenn «Final Fantasy 15» noch keinen Releasetermin hat, ist jetzt ein erster Brocken des Spiels verfügbar. Die «Episode Duscae» konzentriert sich auf die vier männlichen Protagonisten Noctis, Prompto, Gladiolus und Ignis. In einem modernen Szenario müssen sie einen aus ihrem Königreich Lucis geklauten Kristall wiederbeschaffen. Allerdings gerät die Suche in der Demo ins Stocken, weil ihr Cabrio den Geist aufgibt – und die Reparatur die aktuellen finanziellen Mittel übersteigt. Zum Glück macht das riesige Monster Behemoth die Umgebung unsicher, auf dessen Haupt ein ordentliches Kopfgeld ausgesetzt ist.

So spielt sichs
Die augenfälligste Änderung gegenüber den drei 13er-Ausgaben ist die relativ offene Welt der Duncae-Region, die für eine Demo nicht nur gross, sondern auch abwechslungsreich ausgefallen ist. Neben einer Tankstelle und dem Behemoth-Lager ist auch ein Chocobo-Camp zu finden, wo Besucher die gelben Vögel füttern dürfen. Ansonsten befindet sich in der Mitte ein See. Darum herum befinden sich eine grössere Wiesenfläche sowie bewaldete Umgebungen, wo verschiedene Monster wie der skelettartige Sabretusk oder der an ein Mammut erinnernde Gladius auf die Gruppe warten. Zusätzlich erkunden die Helden auch eine recht umfangreiche Höhle, die mit koboldartigen Kreaturen gespickt ist.

Im Gegensatz zu den vorherigen «Final Fantasy»-Spielen besitzen die Kämpfe keine rundenbasierte Komponente mehr, sondern gehen wie in einem Action-Rollenspiel über die Bühne. Während den Gefechten steuert man Ignis, der den Gegnern mit normalen Attacken und verschiedenen Fertigkeiten wie einem mächtigen Sprungangriff einheizen kann. Letztere brauchen MP-Punkte, die sich aber während des Kampfes wieder regenerieren. Speziell ist die Warp-Fertigkeit, mit der sich Ignis zum Monster oder in Sicherheit – wenn ein entsprechendes Objekt wie ein Funkmast in der Umgebung steht – teleportieren kann.

Zur Verteidigung reicht ein simpler Tastendruck, um den meisten feindlichen Attacken auszuweichen. Je länger man aber den Button drückt, desto mehr MP-Punkte werden verbraten. Bei den Waffen kann Ignis wählen, welche von ihnen er für den ersten Schlag, den normalen Kampf, den Schlussangriff und für weitere Situationen benutzen möchte. Dabei lassen sich die vorhandenen Schwerter zwischen den Angriffsarten frei austauschen.

Geht die angezeigte Lebensenergie zur Neige, bedeutet dies für die Figuren noch nicht den sofortigen Tod. Stattdessen haben die Helden nochmals einen vollen Balken übrig. Dieser stellt allerdings auch die maximale Lebensenergie dar. Heisst: Man kann nach dem Kampf nur noch einen Teil mit Heiltränken wieder auffüllen. Allerdings kann man erst mit leerer erster Anzeige mächtige Beschwörungen auf die Monster loslassen. Im Falle der Demo ist dies der mächtige weissbärtige Ramuh, der mit seinem «Judgment Bolt» auch dem Behemoth den Garaus macht.

Eine wichtige Rolle spielen die Übernachtungen. Denn nur im Schlaf lässt sich das Game speichern und die verlorene maximale Lebensenergie wieder auffüllen. Zusätzlich werden erst hier die gesammelten Erfahrungspunkte aufs Konto geschrieben und in Levelaufstiege umgewandelt. Campieren die Helden an einem markierten Punkt mitten in der Wildnis, können sie mit gesammelten Gegenständen eine Mahlzeit zubereiten, die je nach Art für den nächsten Tag verschiedene Vorteile bringt. Übernachten sie hingegen in einem Wohnwagen beim Chocobo-Camp oder bei der Tankstelle, fällt die Mahlzeit aus, dafür wird die anderthalbfache Menge an Erfahrungspunkten aufs Konto gutgeschrieben.

Publiziert am 26.03.2015 | Aktualisiert am 26.03.2015

Fazit

Der erste Ausflug in die «Final Fantasy 15»-Wildnis ist nach den Erfahrungen mit den 13er-Teilen eine echte Wohltat. Das Echtzeit-Kampfsystem bewährt sich im Einsatz. Die Umgebung sieht nicht nur grandios aus, sondern ist in der kurzen Demo auch ziemlich abwechslungsreich gestaltet. Leider verwehren uns die Entwickler einen ersten Ausflug mit dem im fertigen Spiel steuerbaren Cabrio. Zudem bleibt noch die Frage offen, ob sich mit den vier männlichen Protagonisten eine gelungene Gruppendynamik erzeugen lässt. Trotzdem freuen wir uns bereits darauf, weitere Abschnitte des Spiels in Angriff nehmen zu können. Das fertige «Final Fantasy 15» dürfte wohl erst im nächsten Jahr für PS4 und Xbox One erscheinen.

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1 Kommentare
  • Peter  Müller aus Zürich
    27.03.2015
    Grafisch sieht FFXV schon mal Klasse aus. Jetzt noch eine plausible Story, Bahamut hier, Behemoth dort und der Erfolg ist garantiert. Von allen Nextgentitel mit Ausnahme von The Order sieht FFXV mit Abstand am besten aus.