Angespielt: «Fable Legends» Vier Helden gegen einen Bösewicht

Nach dem mittelmässigen Kinect-Game «Fable – The Journey» kommt nun der Free-to-play-Titel «Fable Legends». Ob es diesem gelingt, eine vollwertige Ausgabe der Rollenspiel-Reihe zu ersetzen, haben wir an der Gamescom ausprobiert.

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Übersicht
Beim Wort Free-to-play rümpfen viele Spieler zurecht die Nase. Und mit «Fable» folgt nun ein Gamereihe dem Konzept, deren beide letzten Spiele nicht mehr an den hervorragenden zweiten Teil anknüpfen konnten. An der Gamescom konnten wir «Fable Legends» anspielen. Und auch wenn wir von einer allfälligen Story noch nichts gesehen haben, können wir sagen: Das Kampfsystem macht schon mal Laune auf mehr.

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Gameplay
Im anspielbaren Abschnitt müssen sich vier Spieler gemeinsam mit ihren zugewiesenen Helden durch einen Waldabschnitt kämpfen. Im fertigen Game sollen mindestens elf verschiedene Figuren zur Verfügung stehen. In der Demo wählten wir die Heilerin Celeste, die vom dick gerüsteten Malice, der mit einem magischen Zweihänder ausgerüsteten Evienne und vom Schützen Rook begleitet wurde.

Jede der bisher elf vorgestellten Figuren besitzt komplett unterschiedliche Fähigkeiten. So konnten wir mit Celeste Heilkugeln für die Mitstreiter in der Umgebung platzieren oder mit der Sternenwand für kurze Zeit einen Gegner ausser Gefecht setzen. Mit der Verschleierung wird die Heilerin vorübergehend unsichtbar. So kann sie Gegner abschütteln. Und mit dem Sternenschild kann man einen befreundeten Mitstreiter für kurze Zeit vor Schaden schützen. Demgegenüber ist zum Beispiel Evienne fähig, ihre Feinde mit einem Schwertwirbel einzudecken. Jede Figur lässt sich dabei weiter aufleveln, womit sie neue Fähigkeiten erlernt.

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Die Kämpfe selbst gehen dann in relativ kleinen Umgebungen, wie etwa einem Waldabschnitt, über die Bühne. Dies hat aber den Vorteil, dass man nicht lange nach den in Wellen auftauchenden Gegnern suchen muss. Der Witz dabei: Ein fünfter Spieler kann als Bösewicht die Feinde in einer taktischen Ansicht in der Umgebung platzieren. Wenn das Team nicht zusammenarbeitet, kann man zum Beispiel einem Spieler aktiv mehrere Figuren vor den Latz knallen. Wer als Held in Schwierigkeiten gerät, kann aber noch auf eine beschränkte Anzahl von Heiltränken zurückgreifen.

Optisch sieht zumindest die Waldumgebung fantastisch aus. So ist der märchenhafte Stil, der die Reihe ausmacht, immer noch da. Trotzdem sieht die Grafik um einiges detailreicher aus als früher, egal ob es sich um Baumrinden oder um kleine im Wald vorhandene Steinruinen handelt. Einzig die Charakteranimationen wirken etwas steif.

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Publiziert am 03.09.2015 | Aktualisiert am 03.09.2015

Fazit

Für ein Free-to-play-Spiel hinterlässt «Fable Legends» einen durchwegs soliden Eindruck. Die vielen Figuren mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten machen bereits jetzt Lust darauf, jede von ihnen auszuprobieren – auch weil die Steuerung locker von der Hand geht. Hoffentlich bietet das Game aber noch ein wenig mehr, als die kurzen Kämpfe in den verschiedenen Arenen. Einen vollwertigen «Fable»-Teil dürfte das Spiel sowieso nicht ersetzen. Aber gratis nehmen wir auch einen abgespeckten Teil der Serie dankend an. Erscheinen soll «Fable Legends» zu einem noch unbekannten Datum noch in diesem Jahr für PC (Windows 10) und Xbox One.

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