Angespielt: Evolve Alle Modi, Monster und Jäger

Was passiert, wenn die Menschheit endlich in die Weiten des Weltraums vorstösst, zeigt das Game «Evolve». Wir haben den Multiplayer-Shooter bei Publisher 2K Games in München angespielt.

Survival Guide zu «Evolve»

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Übersicht
«Evolve» lässt vier Spieler gegen ein Monster antreten, das ebenfalls von einem Gamer gesteuert wird. Die Geschichte spielt in der fernen Zukunft. Die Menschen besiedeln den Weltraum und dringen in immer entferntere Regionen des Universums vor. Auf einmal sehen sich die Kolonisten von neuen Planeten riesigen Monstern gegenüber, deren Ursprung völlig unbekannt ist. Zu diesem Zweck fliegen vier Jäger ein, deren Job es ist, die Ungetüme zu bekämpfen.

Gameplay
Der Hauptmodus des Spiels ist «Hunt»: Darin startet das Monster relativ schwach, kann aber durch das Fressen von Tieren und nach einer kurzen Evolutionsphase zwei Mal stärker werden und ist zum Schluss für die vier Jäger eine massive Herausforderung. Bei «Nest» gilt es, als Einzelspieler sechs Eier zu verteidigen, während das Team diese zerstören will. Dabei hat die riesige Kreatur die Möglichkeit, eines davon auszubrüten, womit es einen kleinen Begleiter bekommt. Allerdings müssen sich die Gegner um ein Ei weniger kümmern.

Bei «Rescue» warten neun Zivilisten in einer Fabrik auf ihre Evakuierung, während das Monster vorhat, diese zu fressen. Wer zuerst fünf Leute rettet oder verspeist, hat die Runde gewonnen. Bei «Defend» startet die Kreatur bereits mit der dritten Evolutionsstufe und mehreren Begleitern. Dabei gilt es, eine stark geschützte Fabrik einzunehmen und den Reaktor zu zerstören. Die Verteidiger müssen dabei genug Zeit herausschinden, bis sie von einem Rettungsschiff evakuiert werden.

«Evacuation» ist eine Mini-Kampagne, in denen fünf der zwölf verschiedenen Maps in unterschiedlichen Modi nacheinander gespielt werden. Je nachdem, wer die Runde gewinnt, erhält die eine oder andere Seite beim nächsten Gefecht einen Vorteil. So kann sich das Monster zum Beispiel teleportieren, während die Jäger gepanzerte Geschütze aufstellen. Sämtliche Modi lassen sich auch alleine in einer beliebigen Rolle spielen.

Drei Monster stehen zur Auswahl. Während der bullige Goliath vor allem im Nahkampf glänzt, bekämpft der fliegende Kraken seine Feinde mit Blitzen aus der Ferne. Der Wraith hingegen kann sich für kurze Zeit unsichtbar machen und zum Beispiel ein Mitglied der Jäger entführen. Dafür besitzt der Wraith wesentlich weniger Lebensenergie.

Bei den Jägern gibt es vier Klassen, von denen jede eine spezielle Aufgabe zu übernehmen hat. Der Trapper muss zum Beispiel das Monster aufspüren und danach dafür sorgen, dass es nicht fliehen kann. Nützlich dafür ist eine Art Energie-Dom, das dem Gegner nur einen sehr kleinen Aktionsradius gibt. Der Medic heilt die anderen Gruppen-Mitglieder, kann aber auch mit einem Scharfschützengewehr Stellen am Monster markieren, an denen es danach besonders verwundbar ist.

Der «Assault» ist vor allem für den Direktkampf gegen das Monster zuständig und sollte den Feind auch von den anderen Gruppenmitgliedern ablenken. Der Support kann neben dem Assault den meisten Schaden austeilen, dazu aber auch das ganze Team für kurze Zeit unsichtbar machen

Publiziert am 27.01.2015 | Aktualisiert am 27.01.2015

Fazit

Auch dieses Mal hatten wir beim Anspielen von «Evolve», wie bereits bei der Gamescom, jede Menge Spass, was primär am raffinierten Regelwerk und den klar definierten Rollen der Jäger liegt. Aber auch die Kampfumgebungen, bei denen es oft einen Hügel hoch und dann wieder runter geht, lädt zu spannenden Duellen ein. Bleibt die Frage, wie sich das Balancing mit der Zeit entwickelt. So können wir uns vorstellen, dass die Jägerteams nach dem Release immer stärker werden, weil sich deren Zusammenarbeit verbessert. Erscheinen soll «Evolve» am 10. Februar 2015 für PC, PS4 und Xbox One.

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