Angespielt: «Dark Souls 3» Überleben unter Drachen und Untoten

Eigentlich ist es eine Sünde, «Dark Souls 3» nur für eine halbe Stunde am Stück zu spielen. Da uns aber an der Gamescom nicht mehr Zeit zur Verfügung stand, musste dies reichen, um einen ersten Eindruck vom Hardcore-Rollenspiel zu erhaschen. Und geschätzte zehn Mal zu sterben.

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«Dark Souls 3» für PC bei Digitec vorbestellen (62 Franken)
«Dark Souls 3» für PS4 bei Digitec vorbestellen (72 Franken)
«Dark Souls 3» für Xbox One bei Digitec vorbestellen (72 Franken)

Übersicht
Seit «Demon Souls» aus dem Jahr 2010 haben die Rollenspiele von From Software den Ruf, zu den härtesten Spiele überhaupt zu gehören. Nachdem PS4-Besitzer mit «Bloodborne» in diesem Frühling das wohl bisher actionreichste Game der Japaner zocken konnten, kommt bereits zum Start des nächsten Jahres mit «Dark Souls 3» das nächste Spiel. Und auch dieses ist um einiges schneller und auch flüssiger animiert als die bisherigen Ausgaben der «Souls»-Teile. Zur Story ist nur soviel bekannt, dass es der Spieler als «Dark Hero» mit dem Lord of Cinder zu tun bekommt, wobei der Schlussboss Gwyn aus dem ersten «Dark Souls» diesen Namen als Titel trug. Wie üblich spielt aber auch in «Dark Souls 3» die Story nur die zweite Reihe. Viel wichtiger sind die knackigen Kämpfe gegen die üblen Fantasygestalten, von denen es auch im dritten Teil mehr als genug gibt.

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Gameplay
An der E3 konnten wir das Game nur aus der Ferne betrachten. An der Gamescom hatten wir jetzt schliesslich die Gelegenheit, den Controller in die Hand zu nehmen. Dabei machen sich die Veränderungen gegenüber dem Vorgänger sofort bemerkbar. Zunächst ist das Tempo, sowohl beim Laufen als auch beim Austeilen der Schwert- oder Axthiebe spürbar höher als in «Dark Souls 2». Dies tut dem Spiel aber gut, besonders weil auch die Charakteranimationen des Helden wie auch der Gegner um einiges geschmeidiger sind als noch im letzten Teil. Zwar ist das Geschehen nicht ganz so temporeich wie in «Bloodborne» von den gleichen Entwicklern. Ansonsten erinnert das Spiel auch von der Technik her angenehm an den Knaller-PS4-Titel.

Auch «Dark Souls 3» nutzt die Möglichkeiten der neuen Hardware. So weht die Kleidung des Helden im Wind, Feuerfunken und Aschepartikel fliegen durch die Gegend. Und das während die Sonne fahl durch die Wolken auf die Umgebung scheint. Auch im neuen Spiel wirkt die Gegend wieder so absolut trostlos, wie es wir uns von der Reihe gewohnt sind. Bei der Weitsicht hat sich ebenfalls vieles verbessert. Während früher Hintergründe aus reinen 2D-Fassaden bestanden, sind nun auch entfernte Objekte in 3D modelliert zu erkennen. Und der Boss des Levels, der «Dancer of the Frigid Valley» zeigt sich in cool animierten semitransparenten Tüchern, die realistisch um den Körper wehen.

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Der Schwierigkeitsgrad des Spiels lässt sich noch schwer abschätzen. Wie bei den anderen Spielen der Reihe muss man sich zuerst wieder an den Groove gewöhnen. Jedenfalls scheinen die Estus-Fläschchen mit fünf Stück stärker beschränkt zu sein als die Heiltränke in «Bloodborne», von denen man gleich zu Beginn bis zu 20 mitnehmen konnte. Trotzdem erreichten wir während der halben Stunde ein neues Leuchtfeuer, das auch hier wieder als Speicherpunkte dient. Ob gewisse Mechaniken aus «Bloodborne», wie das Herstellen der Lebensenergie, wenn man einen Gegner trifft, auch in «Dark Souls 3» enthalten sind, ist noch Gegenstand von Diskussionen bei den Entwicklern.

Publiziert am 09.09.2015 | Aktualisiert am 09.09.2015

Fazit

Auch dank den neuen Waffenfähigkeiten – die wir bereits bei unserer E3-Vorschau vorstellten – ist das Gameplay nochmals um einiges vielseitiger als in «Dark Souls 2». Allerdings gibt dies dem Spieler nicht nur mehr Möglichkeiten in die Hand. So birgt es auch mehr Chancen, Fehler zu machen. Zudem sind nun die Gegner um einiges aggressiver als vorher. Über den definitiven Schwierigkeitsgrad lässt sich noch nichts sagen, da viele Regeln des Spiels momentan nicht genau definiert sind. Jedenfalls hatten wir mit dem schnelleren und etwas actionreicheren Gameplay trotz rund zehnmaligem Sterben massig Spass. So können wir es kaum erwarten, im nächsten Frühling wieder unsere Finger an den Controller zu legen – oder Zähne daran ausbeissen. Erscheinen soll «Dark Souls» für PC, PS4 und Xbox One.

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