Angespielt: Battleborn Knallige Action mit 25 schrägen Figuren

Das nächste Game der «Borderlands»-Macher heisst «Battleborn». Zwar sind beides comicartige Shooter, trotzdem unterscheiden sich die Spiele ziemlich massiv voneinander. So treten satte 25 verschiedene Charaktere in den heissen Gefechten gegeneinander an.

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Übersicht
In ferner Zukunft gehen am Himmel die Sterne aus – und dies viel schneller als erwartet. So kommt es, dass sich sämtliche Lebewesen des Universums auf Solus treffen, dem letzten übriggebliebenen Sonnensystem. Doch die Völker sind sich gar nicht grün, und so bilden sich fünf verschiedene Fraktionen, die einander gegenseitig an den Kragen gehen. Jedoch haben alle auch einen gemeinsamen Feind: die Varelsi, die für die weltraumweite Apokalypse verantwortlich sind.

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Gameplay
Zwar ist «Battleborn» grundsätzlich ein Shooter. Jedoch sind die 25 unterschiedlichen Figuren so ausgelegt, dass viele verschiedene Spielstile zum Zug kommen. Während zum Beispiel der Ex-Butler Marquis den Feinden mit seinem Scharfschützen-Spazierstock aus der Ferne einheizt, stürzt sich der Ureinwohner Boldur mit Schwert und Schild direkt in den Nahkampf. Aber auch auf Magie basierende Figuren sind im Spiel zu finden. So kann zum Beispiel die wie ein Pilz aussehende Miko ihre Gefährten während des Gefechts heilen.

Das Gameplay ist im Gegensatz zu Online-Rollenspielen klar auf knallige Action getrimmt. Dabei gibts zwei Arten von Charakterentwicklungen: Zum einen kann jede Figur bis zum zehnten Level aufsteigen und so neue Fähigkeiten und Varianten ihres Aussehens erhalten. Zum anderen gibt es das sogenannte Helix-System. Hier kann man sich während des Gefechts in schneller Abfolge für eines von zwei zur Wahl stehenden passiven Talenten entscheiden. Dies macht die Figuren auch im Verlauf der Abschnitte immer stärker. Allerdings werden die Helix-Vorteile nach jeder Kampagnen-Mission oder jedem Multiplayer-Gefecht wieder zurückgesetzt.

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Der Story-Modus von «Battleborn» lässt sich alleine oder mit bis zu vier Kollegen im Splitscreen- oder Online-Modus gemeinsam spielen. Jede Mission dauert eine knappe halbe Stunde, wobei wir während unserer Anspielsession in einer schneebedeckten Region des Solus-Systems unterwegs waren. Dabei spielt sich das Game mit dem Controller um einiges flüssiger und schneller als das teils etwas ungelenke «Borderlands 2». Grafisch setzt das Spiel auf Comic-Grafik mit so vielen Effekten, dass man meint, der Monitor müsse demnächst explodieren. Mit dabei sind auch die aus «Borderlands» bekannten, über den Gegnern aufploppenden Zahlen, die den angerichteten Schaden anzeigen.

Neben den Missionen gibt es nach aktuellem Stand drei verschiedene kompetitive Multiplayer-Modi für jeweils zwei Teams mit je fünf Spielern. Bei Verwüstung gibt es Punkte für getötete Gegner sowie das Einnehmen und Halten verschiedener Punkte auf der Karte. Bei Überfall muss man die eigene Basis vor vom Spiel gesteuerten Gegnern beschützen und gleichzeitig versuchen, den Stützpunkt des anderen Teams einzunehmen. Bei Schmelze geht es darum, ebenfalls vom Game gesteuerte Figuren zu bewachen, damit sich diese in der Kartenmitte wie die Lemminge in ein brennendes Loch stürzen können.

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Publiziert am 02.11.2015 | Aktualisiert am 02.11.2015

Fazit

Damit keine Missverständisse aufkommen: Bei «Battleborn» handelt es sich um keinen weiteren Aufguss von «Borderlands». Stattdessen konzentriert sich das Game – egal in welchem Modus – auf kurze heftige Gefechte, die vom Aufbau her eher an «Team Fortress 2» erinnert. Mit insgesamt 25 Figuren ist aber genug Motivation da, um dem Spiel länger treu zu bleiben. Abgesehen davon ist zum Umfang – sowohl bei der Story als auch bei der Anzahl Maps des Multiplayer-Modus – noch wenig bekannt. Und hier dürfte sich dann auch entscheiden, ob das Game über längere Zeit zu motivieren vermag. Erscheinen soll «Battleborn» am 9. Februar 2016 für PC, PS4 und Xbox One.

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