Angespielt: Assassin’s Creed – Syndicate Schleichen mit Wurfhaken und Ösen

Nach dem eher schwachen «Assassin’s Creed – Unity» sind wir für die diesjährige «Syndicate»-Ausgabe der Meuchelreihe wieder frohen Mutes. Wir haben das Game an der E3 angespielt.

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Übersicht
Wir schreiben das Jahr 1868: In London ist die Industrialisierung schon fast durch, und die ersten Verbrecher-Syndikate machen sich in der Stadt breit. Was niemand weiss: Der Krieg im Untergrund ist nur die Fortsetzung für den Jahrhunderte alten Kampf zwischen Templern und Assassinen. Während erstere Angst und Schrecken in der sonst schon unterdrückten Arbeiterklasse verbreiten, versuchen die anderen, Gegensteuer zu geben. Frisch den Assassinen beigetreten ist dabei das Zwillingspärchen Jacob und Evye Frye, die den Mächtigen der anderen Syndikate einheizen.

Gameplay
An der E3 konnten wir drei kurze Abschnitte anspielen. Zunächst mussten wir in einem eingegrenzten Gebiet eine Geisel befreien und dazu zehn Templer erledigen. Der neue Greifhaken hat dabei das Potenzial, das Gameplay der bisherigen Reihe total auf den Kopf zu stellen. So muss Jacob während der Demo kaum noch an Hauswänden entlangklettern, sondern kann sich in bester Batman-Manier innerhalb von Sekundenbruchteilen aufs nächste Dach ziehen. Wenn man entdeckt wird, hilft das bei der Flucht. Auch die heimliche Vorbereitung zu Sprungattentaten, bei denen man auch mal zwei Gegner gleichzeitig ausschaltet, ist so um einiges einfacher.

Im zweiten Abschnitt muss Jacob seinen Gegner mit der Kutsche verfolgen, während weitere Schergen versuchen, ihm den Weg abzuschneiden. Normalerweise muss der Held das Gefährt selber durch die Strassen von London steuern. Dabei kann er den feindlichen Fahrern mit schnellen Lenkbewegungen auch noch seitlich an die Karre fahren. Einige Gegner sind allerdings so wagemutig, dass sie aufs eigene Gefährt springen. Während man dann auf dem Dach versucht, das Gegenüber loszuwerden, steuert die Kutsche automatisch durch die Strassen von London. Allgemein fühlt sich in diesem Abschnitt die Steuerung noch etwas unpräzise an. Allerdings ist bis zum Release ja noch Zeit, hier nachzubessern.

In der letzte spielbaren Szene bricht schliesslich ein offener Gangkrieg aus, in dem die Assassinen gegen eines der Templer-Syndikate antreten. Dabei kommt es zu einer wilden Klopperei auf Londons Strassen, bei der man 10 Feinde erledigen muss. Mit der Hilfe der eigenen Mitglieder ist diese Aufgabe allerdings schnell erledigt.

Während einer Präsentation zeigten die Entwickler noch einen weiteren Abschnitt. Darin muss Jacob einen Templer namens Robert Strain verfolgen. Die Jagd führt mit der Kutsche durch den Stadtteil Westminster, danach gehts zu Fuss durch die Victoria Station und schliesslich auf dem Dach eines Zuges weiter, wobei es dort weitere Kämpfe auszutragen gilt. Hier zeigt sich bereits jetzt die tolle Optik. So können vor allem die geschmeidigen Charakteranimationen und die Fernsicht überzeugen.

Publiziert am 23.06.2015 | Aktualisiert am 23.06.2015

Fazit

Alles, was wir bisher von «Assassin’s Creed – Syndicate» gesehen haben, hinterlässt einen besseren Eindruck als das letztjährige «Unity». Die bessere Grafik, die charismatischeren Helden, die neuen Kutschenfahrten und das relativ moderne Szenario lassen auf ein tolles Spiel hoffen. Ob der Greifhaken und das damit wegfallende Klettern an Hauswänden das Game nicht zu einfach machen, muss sich allerdings erst noch zeigen. Erscheinen soll der Titel am 23. Oktober 2015 für PS4 und Xbox One sowie etwas später für PC.

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