Angespielt: «Alienation» Ausserirdische leisten harten Widerstand

Mit «Resogun» hatten die finnischen Entwickler von Housemarque eines der besten Spiele zur Lancierung der PS4 am Start. Nun folgt «Alienation», das sich am besten als «Diablo mit Knarren» beschreiben lässt. Wir konnten den Download-Titel an einem Event in Berlin anzocken.

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Übersicht
Das Szenario von «Alienation» kennen wir bereits aus anderen Spielen: Aliens landen auf der Erde und wollen unseren Planeten erobern. Der Spieler macht sich als schwergerüsteter Soldat entweder alleine oder mit bis zu drei Mitspielern auf, um unsere Heimat zu retten. Dabei stehen über den Planeten verstreut verschiedene Einsatzgebiete auf dem Programm, wo es verschiedene gefährliche Missionen zu absolvieren gilt.

 

Gameplay
Rein spielerisch ist «Alienation» ein sogenannter Twinstick-Shooter. Heisst: Mit dem linken Stick des Controllers bewegt man die aus der Vogelperspektive sichtbare Figur durch die Umgebung. Mit dem rechten Stick zielt man auf die zahlreichen Gegner, damit man sie mit einer von drei verfügbaren Waffentypen pulverisieren kann. Zur Verfügung stehen normale Waffen wie ein Sturmgewehr oder eine Schrotflinte, eine Zweitwaffe wie eine Pistole sowie eine schwere Waffe wie eine Minigun.

Wie in anderen Actionrollenspielen lassen sich in der Umgebung in schneller Folge immer neue Schiesseisen finden, die alle verschiedene statistische Werte (ausgeteilter Schaden, Schussrate oder Nachladezeiten) besitzen. Mit vier unterschiedlichen Materialien lassen sich die Knarren weiter aufwerten. Dabei gilt: Je seltener die Waffe, desto mehr Upgrade-Slots besitzt sie. Setzt man dazu die richtige Farbe auf den entsprechenden Slot oder besetzt zwei mit einer speziellen Linie verbundene Slots mit der gleichen Farbe, gibts zusätzliche Boni.

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Auch sonst besitzt das Game viele Rollenspiel-Elemente. So stehen drei Klassen zur Wahl, die alle über eigene Spezialfertigkeiten verfügen. So kann der Bio-Ingenieur das Team heilen oder schnell wiederbeleben. Der Exo-Skeleton kann der Gruppe vorübergehend einen Schild verleihen, während der Saboteur alle Mitglieder für kurze Zeit unsichtbar macht. Zudem verfügt jede Klasse auch noch über spezielle Angriffe. Der Zeitabstand, im dem man die Fertigkeiten wieder verwenden kann, ist zu beginn relativ lange, lässt sich aber mittels Freischalten von passiven Talenten verkürzen.

Grosse Teile des Spiels gehen in den fünf gleichen Umgebungen über die Bühne. Diese sind aber ziemlich gross geraten, und bei jedem Einsatz gilt es, andere Missionen zu lösen. Zusätzlich verändern sich auch die Startorte und, je nach Spielerlevel, die Stärke der Gegner. Zudem soll es wöchentliche und sogar tägliche Spezialaufgaben geben. Hat man schliesslich das Maximal-Level erreicht, geht das Spiel in Alien-Raumschiffen weiter. Diese sind zufallsgeneriert und sehen jedes Mal anders aus.

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Fazit

Trotz oder gerade wegen des hohen Schwierigkeitsgrads hatten wir beim Anspielen von «Alienation» massig Spass. Die Kämpfe sind durchaus fordernd. Und auch mit starker Ausrüstung ist es von entscheidender Bedeutung, jeweils die richtige Waffe und die korrekte Taktik zum Einsatz zu bringen. Auch dank der soliden Grafik und der vielen Entwicklungsmöglichkeiten dürfte trotz der beschränkten Anzahl der Umgebungen für jede Menge Abwechslung gesorgt sein. Erscheinen soll das Spiel am 2. März als Downlaodtitel für die PS4.

 

Publiziert am 03.12.2015 | Aktualisiert am 03.12.2015
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