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Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 hatte Lamb die Aktion "The Lamb Umbrella for Piece" ins Leben gerufen. Weltweit haben bisher über 400'000 Kinder Schirme bemalt. Eine Schirm-Ausstellung wurde unter anderem im Deutschen Bundestag vorgestellt. Der Maler sei davon überzeugt gewesen, dass Kunst die Welt verändern könne, heisst es auf Lambs Website.
"Er war ein einzigartiger Mensch, ein Friedensaktivist, der unermüdlich darin war, die Botschaft von Hoffnung, Verständnis und Liebe auf der ganzen Welt zu verbreiten", sagte die Vorsitzende der Deutschen Matt Lamb Gesellschaft Silvia Schmidt.
Am 26. Februar soll laut dem US-Blog des Künstlers kein "Funeral" (Beerdigung) sondern ein "Fun-eral", ein Spass-Event, im Gedenken an den Verstorbenen stattfinden. Auf Lambs persönlichen Wunsch werde ein grosses öffentliches Fest veranstaltet.
Vor 27 Jahren war bei Lamb fälschlicherweise eine tödliche Krankheit festgestellt worden. Die Fehldiagnose veränderte sein Leben. Er verkaufte sein erfolgreiches Bestattungsunternehmen, begann zu malen und engagierte sich seitdem für Frieden, Verständnis und Toleranz.
Heute hängen seine oft grossflächigen bunten Werke in über 1000 Museen weltweit. (SDA)