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Ich hatte meine Powergrazien Winnie, Carlotta und Doro zum köstlichen Dessert meines Krisen-Küche-Menüs eingeladen, um ihnen das Finale zu versüssen.
«Unsere Fans werden unser Ende nicht überleben», seufzte Lotti. «Wo ist jetzt dein Dessert-Albtraum, der angeblich nix kostet und besser als jeder Orgasmus ist?», drängelte Winnie taktlos lippenleckend.
«Da mischt ihr natürlich live mit», ordnete ich an. «Hier die Cakes-Reste. Lotti, öffne die Büchse Birnen, Winnie, schäl zwei dicke Bananen. Da, ein Becher Schoggicreme, wo ist die Flasche Eierlikör?»
Ich riss sie Doro von den Lippen. Dann machten wir uns ans süsse Resten-Werk: Schnitten den Kuchen in flache Stücke, tränkten mit Birnensaft, legten Birnenviertel und Bananenlängen darauf. «Likör in die Lücken träufeln?», fragte Doro.
«Logo, ich begiesse flächendeckend mit Schoggicreme», lechzte Winnie und steckte den Finger in den Desserttraum. «Jetzt ab ins Kühle, mein Krisen-Küche-Dessert muss gut durchziehen!», befahl ich.
Drei Prosecco-Runden später bewaffneten wir uns mit Löffeln und mampften direkt ab Platte. «Mmh, dieses ‹Gibmirdiereste!›-Dessert ist das Schweinischste, was ich je genossen habe!», stöhnte Lotti. «Aber was machen wir ohne die Frauenblick-Kolumne als unsere Bühne?», jammerte Doro und sprühte Schlagrahm auf eine Banane.
«Good news, Ladys!», jubelte ich. «Ihr drei tretet demnächst als Romanheldinnen auf.» Lotti fiel der Löffel aus der Hand. «Fast so gut wie ein Anruf aus Hollywood!», hauchte sie. Da klingelte das Telefon ... Wie es weitergeht, erfahren Sie bald. Bis dahin Dankeschön an alle, die den Frauenblick goutierten – und natürlich auf Wiederlesen, freut sich Ihre Marianne Weissberg.
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Autorin Marianne Weissberg. (ZVG)