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Vitamin D ist wichtig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel. Es sorgt für ein stabiles, gut mineralisiertes Skelett und gesunde Zähne. Neuere wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass Vitamin D noch in anderen Bereichen ein entscheidender Nährstoff ist, sei es für eine Vielzahl von Lebensbedingungen sowie die eigene Langlebigkeit.
Vitamin D kann unser Körper selber herstellen. Allerdings muss die Haut dafür eine bestimmte Zeit von der Sonne via UV-Strahlen beschienen werden. Die Wirkung hängt von verschiedenen Faktoren ab. So zum Beispiel von der Dauer der Strahlung, der Jahreszeit, der Dicke der Haut oder der Hautpigmentierung. Die körpereigene Bildung von Vitamin D übertrifft in der Regel die Vitamin-D-Zufuhr durch Lebensmittel. Vor allem in den Sommermonaten können die Speicher jeweils problemlos gefüllt werden. Kritisch ist die Versorgung in den Monaten von März bis Oktober. Durch den flachen Sonnenstand produziert die Haut vergleichsmässig wenig, sodass ein gewisser Mangel vor allem für ältere Menschen und Kleinkinder nicht selten ist.
Bestimmte Lebensmittel liefern uns ergänzend Vitamin D. Nahrungsmittel wie Pilze, Avocado, Hering, Lachs oder andere Fettfische tragen dazu bei. Doch oft ist die Konzentration ungenügend, um die gewünschte prophylaktische Wirkung über die Nahrung zu erhalten. Schätzungen zufolge macht die Zufuhr mit der Nahrung nur etwa 20 Prozent aus.
Um sicher zu gehen, ob Sie überhaupt zur Risikogruppe gehören, empfehle ich Ihnen die Rücksprache mit einer medizinischen Fachperson. Lassen Sie dabei Ihre Vitamin-D-Blutwerte untersuchen, damit Sie Klarheit bekommen. Unter Umständen macht dann eine Ergänzung mit einem verordneten Präparat Sinn. So oder so rate ich Ihnen als unterstützende Sofortmassnahme, für mindestens zwei Tage die Woche Ihr Gesicht oder Ihre Arme für 10 bis15 Minuten von der Sonne bescheinen zu lassen.