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Smoothies haben ihren Ursprung in den USA bzw. in Ländern, in denen sich Saftbars etablierten. Dort werden sie frisch zubereitet und gekühlt über die Gasse angeboten. Heute sind Smoothies auch in unseren Breitengraden erhältlich, sei es an Verkaufsständen oder als Industrieprodukt im Handel. Dem Konsumenten wird so eine schnelle Art des Genusses von Früchten (und auch Gemüse) offeriert.
Das Wort «smooth» bedeutet «samtig, weich, geschmeidig», und diesem Namen werden sie sehr gerecht. Smoothies sind sogenannte Ganzfruchtgetränke, das heisst, für Smoothies wird die ganze Frucht bis auf die Schale und Kerne verarbeitet. Basis ist somit das Fruchtmark oder Fruchtpüree, das je nach Rezept mit Säften gemischt wird, um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten. Gegenüber einem herkömmlichen Fruchtsaft enthält ein Smoothie weitere wichtige Inhaltsstoffe der frischen Frucht, unter anderen auch Nahrungsfasern.
Derzeit definiert das Lebensmittelrecht noch keine Vorschriften für die Inhaltsstoffe. Auf dem heutigen Markt gibt es daher sehr viele unterschiedliche Produkte. Als empfehlenswert gilt ein Smoothie, wenn er mindestens 50% «ganzen» Frucht- oder Gemüseanteil, keinen zusätzlichen Zucker sowie keinerlei Zusatzstoffe enthält.
Trinken Sie Smoothies wie ein anderes Getränk, dann nehmen Sie mehr Kalorien zu sich als nur mit Wasser oder verdünnten Fruchtsäften. Ein Smoothie wird in der gesunden Ernährung eher als Ersatz für 1 bis 2 Portionen frischer Früchte eingerechnet, als dass man ihn zur täglichen Flüssigkeitsmenge zählt. Planen Sie ihn darum maximal ein bis zwei Mal pro Tag ein. Und insbesondere nur dann, wenn Sie kein frisches Obst haben.