Tenuta Castel Giocondo Ein Stück Geschichte der Toskana

Die Geschichte der Toskana ist mit kaum einem anderen Namen derart eng verstrickt wie mit dem Familiennamen der Frescobaldi. Das ist keineswegs nur auf den Rebbau bezogen. Lesen Sie, wie sich die Familie einen Namen machte und zum Vorreiter des Brunello di Montalcino wurde.

Montalcino gilt als die Wiege der besten Brunello. play

Montalcino gilt als die Wiege der besten Brunello.

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Der Name Frescobaldi prägte die Toskana für über 1000 Jahre. Das Adelsgeschlecht war vor allem im Spätmittelalter in den Bereichen Kunst, Kultur, Handel und Weinbau aktiv. Als Bankiersfamilie häufte man unvorstellbare Reichtümer an. Damit stieg auch der Einfluss. Zu den Handelspartnern der Frescobaldi gehörten schon bald der französische sowie der englische Königshof, die Medici und die deutsche Kaufmannsfamilie Fugger aus Augsburg.

Natürlich würdigten die Genannten auch die herausragenden Weine, die unter dem Namen Frescobaldi das Licht der Welt erblickten. Den Weinbau hatte die Familie im frühen 14. Jahrhundert aufgenommen. Mit beachtlichem Erfolg, wie sich schnell herausstellte.

Heute zeugen alleine sechs Weingüter in der Toskana von der Heimatliebe des Adelsgeschlechts. Aber auch vom über Jahrhunderte gewachsenen Know-how. Einer der Frescobaldi-Erzeuger stellt dies besonders eindrucksvoll unter Beweis. Wir dürfen vorstellen: die Tenuta Castel Giocondo.

Brunellos par excellence

Namensgeber des weltbekannten Weinguts ist eine gleichnamige Burg, die nur wenige Meter entfernt auf einem Hügel thront. Sie wurde einst als Festung errichtet, um die wichtige Handelsstrasse zwischen Siena und der Küste zu schützen.

In einem Akt der proaktiven Verteidigung, wie man die geschichtlichen Ereignisse um 1323 n. Chr. heute gerne darstellt, war es Guidoriccio da Fogliano, der die Truppen von Siena gegen das Kastell von Montemassi in den Krieg führte. Eben jene Zeit war es auch, in der die Frescobaldis den Weinbau aufnahmen. Von der historischen Bedeutung zeugt das Fresko des genannten Kriegsherren, das heute jede Weinflasche des Gutes ziert.

Die Qualität des Inhalts resultiert nicht zuletzt aus den hervorragenden Voraussetzungen für Sangiovese-Reben, die rund um das Castel Giocondo vorherrschen. Nur unweit nordöstlich von Montalcino sind die Rebstöcke auf herausragend dränierten Böden dicht stehend aneinander gereiht und werden sorgfältig von Hand gepflegt. Die Ausrichtung in südwestlicher Richtung garantiert die ideale Sonneneinstrahlung.

Seit vielen Dekaden entstehen hier grosse Brunellos mit elegantem Körper und einer phänomenalen Langlebigkeit. Der Kenner schmeckt die Erfahrung, die die Weinmacher in erster Linie mit dem legendären Brunello di Montalcino haben. Schliesslich war das Castel Giocondo um 1800 herum einer der vier ersten Erzeuger, die diesen Kultwein ausbauten.

Die wohl bekanntesten Weine des Gutes sind der Campo ai Sassi Rosso di Montalcino und natürlich der Brunello di Montalcino. Wir haben die beiden Weine probiert:

Der Brunello di Montalcino und der Campo ai Sassi Rosso di Montalcino. play
Der Brunello di Montalcino und der Campo ai Sassi Rosso di Montalcino.

 

Der Brunello di Montalcino

Jahrgang für Jahrgang hagelt es Bestbewertungen von den renommiertesten Weinkritikern dieser Welt. Erst neulich wurde der 2010er von Robert Parker jr. mit satten 94 Punkten ausgezeichnet. Noch einen drauf setzt James Suckling. Er vergibt 97 Punkte und nennt den Wein «the best ever from here».

Ins Glas fliesst er im schönen Rubinrot, wirkt dabei trotzdem transparent im Licht. Die Nase wird von den Aromen nach reifen Kirschen und Pflaumen durchströmt. Hinzu gesellen sich mineralische Anklänge nach Graphit und ein zarter Hauch von Kaffee. Am Gaumen dann auch diverse florale Noten. Veilchen machen sich bemerkbar. Hier ist der Wein wunderbar saftig und durch die Mineralität knackig frisch. Das Tannin hält sich etwas zurück und ist dennoch präsent. Das Finale hat eine wunderbare Länge mit einem herrlich frisch-fruchtigen Nachhall.

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Der Campo ai Sassi Rosso di Montalcino

Der kleine Bruder des Brunello ist vor allem für Einsteiger in die Weinwelt der Frescobaldi eine ideale Empfehlung, weist er doch dieselbe Charakteristik wie der grosse Brunello auf und liegt dabei preislich deutlich tiefer. Etwas verspielter und etwas weniger Gerbstoff im Vergleich. Die jugendliche Version eben.

Das Gewand im Glas ist auch beim Basiswein Rubinrot. Hier wirkt die Farbe sogar fast etwas dichter. Das Bouquet liefert intensive Aromen nach schwarzen Beerenfrüchten, ein Hauch von Tabak und eine schöne mineralische Ader, die von floralen Anklängen begleitet wird. Der Wein hat eine sehr elegante Struktur, wie sich am Gaumen zeigt. Der Geschmack ist ausserordentlich harmonisch, der Nachhall angenehm und lange.

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Publiziert am 12.05.2016 | Aktualisiert am 12.05.2016
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