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In der Werbung werden Sportprodukte, so auch entsprechende Getränke, als potente Energiespender und Leistungsförderer angepriesen. Oft entsteht dadurch der Eindruck, normale Nahrung liefere zu wenig Nährstoffe, um den Bedarf des Körpers abzudecken. Ein Trugschluss – Supplemente werden vielfach überschätzt.
Ob Sportgetränke Sinn machen, hängt von der jeweiligen Belastungssituation ab. Diese Getränke wollen dem Körper ja nicht nur Flüssigkeit zuführen, sie stellen ihm gleichzeitig raschmöglichst jene Substanzen bereit, die durch den Sport verloren gehen. Setzen sich solche Getränke sinnvoll zusammen, können sie Sportlern tatsächlich helfen, länger leistungsfähig zu bleiben.
Das macht vor allem dann Sinn, wenn wirklich Leistung gefragt ist, etwa an Wettkämpfen. Für das Training im Fitnesscenter hingegen, wie Sie es bestreiten, braucht es nicht zwingend Spezialgetränke. Sie können sogar kontraproduktiv sein – vor allem, wenn Sie Körperfett abbauen möchten. Denn Sportgetränke sind mitunter Zuckerbomben und hemmen den Fettabbau. Wasser ist hier weit sinnvoller.
Auf längeren Biketouren jedoch können isotonische Durstlöscher helfen, denn die Flüssigkeit wird vom Körper rascher aufgenommen. Iso-Drinks weisen nämlich dieselbe Konzentration an gelösten Stoffen auf wie das körpereigene Blut. Dieser Turbo-Effekt lässt sich aber auch mit preisgünstiger Fruchtschorle (z.B. aus Wasser und Apfelsaft) erreichen. Der Flüssigkeits-Mix gleicht Flüssigkeitsverluste ebenfalls optimal aus und versorgt den Körper effektiv mit neuer Energie.
So gesehen, brauchen Sie selbst auf der Radtour nicht zwingend ein Spezialgetränk.