Die einfachste Sache der Welt Schweinsvoressen mit Aprikosen

  • Publiziert: 10.12.2009, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Michael Merz

Ein einfaches Gericht mit dem Duft des Südens und den kraftvollen Gewürzen der guten Küche. Eingelegte Aprikosen machen es vollends zum Festessen.

Für 8 bis 10 Personen

• 1 Schweinslaffe ca. 1,8 kg, entbeint
• 4 Scheiben Schweinsfüssli
• 15 bis 25 Stück getrocknete Aprikosen
• Orangensaft
• Weisswein, trocken
• Bratbutter
• ca. 2 l Hühnerbrühe
• 2 EL Peterli

Marinade

• 1 EL Kreuzkümmelsamen
• 1 TL Fenchelsamen
• 100 g Blütenhonig, noch flüssig
• 1 dl Rotweinessig
• 10 Knoblauchzehen, ail rose, gequetscht
• 5 Thymianzweiglein
• 6 Pfefferminzsprosse, fein geschnitten
• Abgeriebenes einer Bio-Orange
• Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Das Rezept

1. Die Aprikosen in eine Schüssel geben und hälftig mit Orangensaft und Weisswein knapp bedecken. Bis zur Verwendung marinieren.

2. Das Fleisch in grosse Würfel von etwa 100 Gramm schneiden. Sämtliche Zutaten – auch die Schweinsfüssli – zur Marinade aus den restlichen Zutaten (ausser dem Peterli) mischen und über das Fleisch giessen. Alles mit einem Holzlöffel untereinander mengen.
24 Stunden kühl stellen.

3. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Marinade abgiessen und zur Seite stellen. Das Fleisch und Schweinsfüssli gut abtrocknen. Rundum in der heissen Butter anbraten. Reservieren.

4. Die Marinade zum Kochen bringen und auf die Hälfte reduzieren. Das Fleisch zugeben und mit so viel Hühnerbrühe auffüllen, bis es bedeckt ist (Das Rezept für die Hühnerbrühe finden Sie hier). Ein passendes Pergamentpapier satt darauf legen und den schweren Kasserolledeckel auflegen. Für zwei Stunden in den heissen Backofen schieben und garen.

5. Die Aprikosen samt ihrer Marinade aufköcheln bis sie weich sind. Die Früchte vor dem Servieren unter das Voressen mischen. Mit dem kleingeschnittenen Peterli bestreut zu Couscous oder Kartoffelstock servieren.

Gewusst wie: Das perfekte Schweinsvoressen

• Dörraprikosen sind hellorange, wenn sie – der Haltbarkeit wegen – geschwefelt wurden. Bio-Qualität ist ungeschwefelt, die Farbe dunkler.

• Schweinsfüssli bekommt man beim Metzger. Meist liegen sie – in Scheiben geschnitten – in der Tiefkühltruhe. Sie besitzen viele gelatinöse Anteile. Damit wird die Sauce aromatischer und bekommt eine leichte Bindung.

• Legt man ein Pergamentpapier satt auf ein Gemüse- oder Fleischragout, verdampft während des Garens weniger Flüssigkeit. Der Kochsud konzentriert sich langsamer und das Resultat schmeckt runder und intensiver.

Top 3

1 Schmackhafte Spitzen Das müssen Sie über Spargeln wissenbullet
2 Für Sie degustiert Diego Mathier – Blender oder Überwinzer?bullet
3 Das pure Vergnügen Kalbskotelett mit Morchelnbullet

Essen