Rezept: Pasta e Patate So kocht man den günstigen Klassiker

Mehr als nur Älplermagronen auf Italienisch: Pasta e Patate ist einfach und nahrhaft. Und am wichtigsten: Es schmeckt.

Pasta e Patate Rezept von Tim Mälzer: schnell und günstig play

Typisch italienische Landküche, geht auch mit Pesto.

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Zubereitungszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: einfach / Kalorien 100g.: 74

Natürlich macht es bei einem kunstvollen Rezept Sinn, nicht zwei stärkehaltige Sättigungsbeilagen zu servieren – ein Gourmet-Essen soll ja nicht stopfen. Doch Teigwaren mit Kartoffeln – oder Pasta e ­Patate, wie das Rezept etwas feiner klingt –, ist ein kostengünstiges Sattmacher-Rezept, das auch zur Resteverwertung taugt.

Zubereitung in 30 Minuten

In ländlichen Regionen Italiens ist es ein Klassiker, zumal man für simple Pasta e Patate nur 30 Minuten braucht. So gehts:

  • Gewürfelte (festkochende) Kartoffeln zusammen mit geschnittener Zwiebel in einem Topf anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Tomatenmark beigeben und mitbraten. Eine würfelig geschnittene Tomate dazugeben. Weisswein angiessen und für etwa fünf Minuten einkochen lassen.
     
  • Jetzt kommt Gemüsebrühe dazu, und das Ganze köchelt unter Umrühren weiter, bis die Kartoffeln fast gar sind. Wichtig ist dabei das Wort «fast», denn nun wird die Temperatur erhöht, die Pasta kommt dazu und wird bei mittlerer Hitze mitgekocht, bis sie al dente ist.
     
  • Frisch gehackter Peterli und Parmesan geben dem Ganzen Geschmack.
     
  • Wer mag, kann auch das Innere einer Salsiccia von Anfang an mitbraten. Sollen Reste verwertet werden, ­gehen auch übrige Speckwürfeli oder klein geschnittenes Fleisch vom Vortag. Parfümieren kann man auch mit Peperoncino oder Knoblauch.
     
  • Wichtig: Unbedingt die Angaben im Internet-Rezept beachten, denn leicht wird das Ganze zu suppig. Oder die Nudeln werden matschig.

So machts Tim Mälzer

Pasta e Patate Rezept von Tim Mälzer: schnell und günstig play

Auch TV-Koch Tim Mälzer hat ein Rezept auf Lager.

imago/Future Image

Die Methode von Tim Mälzer, dessen Rezepte immer alltagstauglich sind, funktioniert. Er macht etwas Ähnliches mit Spaghetti, gart aber separat. Erst die Kartoffelwürfel in kochendem Salzwasser, die er nach etwa zwei Minuten mit dem Schöpflöffel herausnimmt. Ins gleiche Wasser kommen nun die Spaghetti, bis sie bissfest sind. Erst zum Schluss mischt er alles untereinander. Mälzer gibt geschnittene getrocknete Tomaten dazu, das macht wenig Aufwand und gibt Geschmack.

Kartoffel-und-Pasta-Gerichte sind leicht zu variieren. Manche braten die Kartoffelwürfel wie Rösti und mischen sie zuletzt unter die Pasta, wo sie ihr Röstaroma entfalten. In Italien mischt man gern schlanke grüne Bohnen unter oder – ganz währschaft  – Borlotti-Bohnen. Auch Kartoffeln-und-Pasta-Aufläufe aller Art gelingen gut, man muss nur drauf achten, dass sie nicht zu trocken werden.

100 Gramm Kartoffeln enthalten 74 Kalorien

Nahrhaft ist ein solches Potpourri allemal. Vom Gehalt her ist die Kartoffel der gesündere Teil, 100 Gramm enthalten 74 Kalorien und mehr Ballaststoffe, mehr Vita­min C, mehr Folsäure und mehr Kalium als Teigwaren.

Dieselbe Menge gekochter Nudeln bringt mit etwa 160 Kalorien das Doppelte auf den Teller. Vollkornnudeln sind vom Magnesium- und Eisengehalt mit der Kartoffel immerhin vergleichbar. Dafür enthält Pasta aber die Menge Kohlenhydrate, die bei richtigem Heisshunger willkommen sind.

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Publiziert am 04.11.2016 | Aktualisiert am 08.11.2016
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