Gion Mathias Cavelty «Kochen macht mir Angst»

  • Publiziert: 25.11.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Eugen Baumgartner

Gion Mathias Cavelty (35) kann nicht kochen, schreiben schon. Sein neuer Roman heisst «Die Andouillette».

Gion Mathias Cavelty, wie verwöhnen Sie sich kulinarisch?
Ab und zu kocht eine nette Frau für mich, meine eigene zum Beispiel. Oder meine Mutter – ihre beiden Klassiker sind Quarkauflauf und Tatsch, das ist eine Art Bündner Kaiser-Schmarrn. Sonst muss ich meiner acht Monate alten Tochter die Baby-Biscuits wegfuttern.

Was kochen Sie für Ihre Gäste?
Ich kann nicht kochen. Kochen macht mir Angst. Ich muss dabei immer an die eigene Vergänglichkeit denken. Wenn Gäste kommen, stellt sich meine Frau hinter den Herd. Letztes Mal waren wir zu acht, da gab es einen Papet Vaudeois mit sechs verschiedenen Saucissons, im Spezialitätenladen Welschland an der Zweierstrasse in Zürich gekauft.

Wo essen Sie am liebsten?
Am allerbesten habe ich bisher bei Andreas Caminada, dem Gault-Millau-Koch des Jahres 2010, auf Schloss Schauenstein in Fürstenau gegessen. Mein momentanes Lieblingsrestaurant ist aber das Five Spice in Zürich: Thailändische Küche der Spitzenklasse zu günstigen Preisen.

Und was ist Ihr Lieblingsgetränk?
Ein Tröpfchen Grand Marnier Cuvée du Cent Cinquantenaire vor dem Schlafengehen.

Mein Menü-Tipp

Vorspeise: Mascarponesuppe à la Myriam Zumbühl.

Hauptgang: Andouillette de Troyes à la moutarde.

Dessert: Bébédor-Baby-Biscuits von Migros.

Der Freixenet Aperitif-Tipp: Freixenet Cordon Negro Seco, der Premium-Cava in der schwarzen Flasche. Der Garant für trockenen Genuss.
play Lässt Frauen für sich kochen: Gion Mathias Cavelty. (Blick)

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