Promi-Dinner «Ich bin ein Fundi-Bio-Pionier»

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Eugen Baumgartner

Andi Stutz (60), Seidenspinner und Hedonist, ernährt sich bewusst und umweltverträglich.

Wie verwöhnen Sie sich kulinarisch?

Kulinarisch gesehen war ich schon immer egomanisch-obsessiv. Ein sogenannter Fundi. Das heisst, ich esse und geniesse ausschliesslich Obst und Gemüse aus nachhaltig-biologischem Anbau. Schon immer. Und nicht erst, seit es Mode geworden ist.

Was kochen Sie für Ihre Gäste?

Meinen Gästen serviere ich immer gesunde und frische Kost. Nichts Exotisches oder von weit her Ein-
geflogenes wie gummige, grüne Spargeln aus Chile oder geschmacklich langweilige Lammkoteletts aus Neuseeland. Dafür gibt es saisonales Biogemüse aus der Region und KAG-Freiland Fleisch aus der Schweiz.

Wo essen Sie gern?

Das wird bei meinen Qualitätsansprüchen immer schwieriger. Zum Glück habe ich in allen Städten, in denen ich mich regelmässig aufhalte, meine eigene Küche und muss so nirgendwo schlecht essen. In Zürich empfehle ich mein Restaurant Seidenspinner, das ich aber nicht mehr selber betreibe.

Und was ist Ihr Lieblingsgetränk?

Mineralwasser und Rotwein, wobei ich ökologischen Unsinn vermeide und weder Wasser aus Italien noch Wein aus Argentinien auf meinen Schweizer Tisch transportieren lasse.

Mein Menü-Tipp

Vorspeise: Kopfsalat mit Ei, Zwiebeln, Knoblauch und Radieschen.

Hauptgang: Hörnli – oder Gemüsesoufflé.

Dessert: Rhabarber-Kompott mit Schlagrahm.

Schwander-Weintipp: Kollwentz «Selection Schwander», 2006, blaufränkisch, Zweigelt (Burgenland) 15.90 Franken.

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